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Der letzte aufregendere Trainingslauf des Jahres führte Torben „Black Flash“ Buls und mich heute von Schierke auf den Brocken und zurück.

Den Brocken zu erlaufen hatten wir schon lange auf dem Zettel. Irgendwie kam aber immer was dazwischen. Heute, wo wir beide Urlaub hatten, sollte es klappen. Nur das milde Klima entsprach nicht ganz unseren Vorstellungen, waren es in Schierke doch noch 9 °C. Warum eigentlich Schierke? Schließlich wäre es für uns nach Torfhaus oder Ilsenburg näher gewesen und die Laufstrecken wären auch weiter gewesen. Über Ilsenburg hätten wir auch bedeutend mehr Höhenmeter vor uns gehabt. Nun, der Eckerlochstieg von Schierke ist meiner Meinung nach der schönste Weg nach oben, zugleich auch der technisch anspruchsvollste. Schließlich verlangt der steinige Wanderweg doch einiges ab. Zudem erspart man sich den ollen Plattenweg. Nur den letzte Kilometer zum Gipfel läuft man auf Asphalt. Über das schnellere Vorrankommen waren wir aber auch froh. Hier oben war es bedeutend kälter. Das Thermometer am Brockenkiosk zeigte nur noch 0 °C an. Gefühlt waren es noch weniger. Wir befanden uns inmitten einer Wolke. Dazu kam eine steife Brise am Gipfelfelsen, bei der ich schlecht Luft bekam. Wir entschieden uns, nicht lange zu verweilen.

Den Weg zurück liefen wir nahezu identisch. Auch bergab bot uns der Eckerlochstieg viel Grund zur Freude. Wir hüpften eigentlich eher von Stein zu Stein als das wir liefen. Erst weiter unten konnten wir wieder traben. Aber auch hier war der Untergrund noch steinig, wurzelig und hart. So richtig gut laufen ließ sich erst der letzte Abschnitt, der uns parallel zur „Kalten Bode“ entlang zurück zum Parkhaus führte. Hier endete mein 32. Lauftag in Folge.

Gerne werden wir eines Tages wieder auf den Brocken laufen. Aber wann und ob das dann wieder von Schierke aus sein wird kann ich noch nicht sagen. Der Harz hat noch so viel zu bieten.

  
  

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ – Johann Wolfgang von Goethe


    

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