Von Torfhaus zum Brocken und zurück

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Heute machte ich mich mal wieder mit Running Black Flash auf in den Harz. Ein erneuter Run auf den Brocken Stand an. Dieses Mal starteten wir in Torfhaus. Bei Temperaturen leicht unter dem Gefrierpunkt hatten wir viel Spaß im Nationalpark, aber seht selbst.

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Oldenburg Marathon 2016

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Der Oldenburg Marathon soll dieses Jahr letztmalig stattfinden. Das und der Freistart vom Team Erdinger Alkoholfrei bewegten mich trotz vorheriger Nachtschicht in die Universitätsstadt.

Gut eine Stunde vor Startschuss traf ich mich mit Susanne aka Sushi von den CaBaNauTeN bei den Startunterlagen. Gemeinsam kämpften wir uns durch das Gewusel bei der Startunterlagenausgabe. Pünktlich zum Start waren wir am Block. Wir verabschiedeten uns, Susanne war heute nur zum zuschauen da, und ich stürzte mich in die Meute.

Im anfangs noch recht vollen Feld stimmte ich mich auf einen 6er Schnitt ein. Nach einer Weile lief ich zusammen mit dem 4:15er Pacemaker, dessen Uhr nicht ging. Nach zehn km ließ ich ihn dann ziehen. Meine Beime mussten meiner Müdigkeit Tribut zollen. Aber egal. Es zählte für mich nur dabei zu sein.

Heute wurde ich nicht geblitzt.

Zum Ende der ersten Runde feuerten ein paar Halbmarathonis und mich uns gegenseitig an. Als sie dann links zum Ziel abbogen würde es gespenstisch leer auf und an der Strecke. 

Ich trottete weiter. An den Begegnungsstellen traf ich mehrfach auf Bekannte Gesichter. Leider immer nur in die entgegengesetzte Richtung.

Heute trug er eine Mika Jacke.

Ca. Bei km 30 holte mich der 4:45 Pacemaker ein und wir liefen gemeinsam weiter. Ich kam langsam wieder in Schwung. Was ein bisschen Gesellschaft so ausmachen kann. Leider verlor ich ihn an einem Verpflegungspunkt wieder. Überhaupt VP, verhungern oder verdursten könnte man hier nicht. Ich habe noch keinen Marathon mit so vielen VPs und Toiletten an der Strecke erlebt. 

Das letzte Stück zum lang ersehnten Ziel kämpfte ich mich also wieder alleine durch. Nach 4:47:18 würde ich endlich erlöst.

Ithrunde – Blackout am Berg

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Eine schöne, lockere Runde sollte es werden. Endlich mal wieder im Ith unterwegs, auf seinen steinigen Trampelpfaden. Nun, im Nachhinein kann ich nicht von einer lockeren Runde sprechen. Aber der Reihe nach.

Ich startete an der Schwefelquelle in Bessingen. Über Teufelsbruch lief ich weiter zu „Adam und Eva“.Von dort gelang ich endlich auf den Kammweg, den ich bis zum höchsten Punkt des Krüllbergs, dem Ithturm folgte.

Ithturm

Ich erklomm den Turm und genoss kurz die Aussicht, ehe ich mich auf den Rückweg machte. Natürlich wollte ich nicht den gleichen Weg zurück. Ich entschied mich für den nahe gelegenen Zubringer zum Ith-Hils-Kammweg. Ein Fehler, wie sich schon bald herausstellen sollte. Der gut gekennzeichnete Wanderweg bot eine ordentliche Steigung. Bergab fand ich schlecht halt. Trotzdem kämpfte ich mich krampfhaft weiter nach unten bis es nicht mehr weiter ging. Damit meine ich nicht den Weg, der ging sehr wohl weiter, aber ich war psychisch nicht mehr in der Lage ihm weiter zu folgen. Aber auch zurück ging nicht mehr. Ich bekam panische Angst abzustürzen. Eine Angst, die zwar völlig unbegründet war, aber sie war real. Wie schon im Sommer am Glockner. Für die nun folgenden drei (!) Meter bräuchte ich bestimmt eine halbe Stunde, wenn nicht noch mehr. Nadine konnte mir am Telefon meine Angst ein wenig mildern. Danach kam ich so langsam wieder  in die Gänge. Bis zum nächst besseren Pfad war es zwar noch ein Stückchen, aber er bereitete mir weniger Probleme. Danach kam ich wieder auf einfache Wege und ich konnte recht zügig zur Schwefelquelle zurück laufen.

Schon krass, dass mir sowas nun schon zum zweiten Mal passiert. Hattet ihr solche Erlebnisse auch schon? Fest steht, da muss sich was ändern. Ohne gescheite Trittsicherheit kann ich meine Leidenschaft nicht weiter ausführen. Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps für mich?

6. Köhlbrandbrückenlauf

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Gestern noch Köln, heute schon in Hamburg. Dank zweier Freistarts standen Thomas Adick und ich heute an der Startlinie der 9 Uhr Vorstellung des Köhlbrandbrückenlaufs. Naja mehr oder weniger. Thomas wurden alle möglichen Steine in Weg gelegt. Aber auch Zugausfall und inkompetenter Taxifahrer konnten ihn nicht davon abhalten mit mir als Letzter zu starten.

Das wir heute beide kein ernsthaftes Rennen laufen würden stand von Anfang an fest. Ich hatte noch den Köln Marathon in den Beinen und Thomas den Bremer Halbmarathon von gestern. Wir wollten den Lauf einfach nur genießen. Und das taten wir auch, wie ihr auf den Fotos sehen könnt. Die optischen Eindrücke waren trotz der schlechten Aussicht phänomenal, aber seht selbst.

43. BMW Berlin-Marathon – Oops!…I did it again

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Vortag

Berlin-Marathon die Vierte. Diesmal aber etwas anders. Der Frühstückslauf viel für mich aus, da ich Nachtschicht hatte und es so schnell nicht in die Hauptstadt schaffen konnte. So fuhr Nadine Philine und mich gleich zur Berlin Vital, die dieses Jahr vom Tempelhof zur Station Berlin ausweichen musste, da Tempelhof mittlerweile als Flüchtlingslager genutzt wird. Weiterlesen

14. SportScheck Nachtlauf Hannover

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SportScheck Nachtlauf – The same procedure as every year. Wieder machte ich mich mit Torben an den Start. Heute hatte ich meine Uhr vergessen. Auch die kleine Radtour am Vormittag über 6 Stunden sollte nicht die Ideale Vorbereitung für diesen Lauf sein. Trotzdem setzten Torben und ich uns gut in Bewegung. Die erste Runde liefen wir um 28 Minuten. Die Zweite konnten wir Dank mehr Platz schneller angehen. So kam ich nach 54:32 ins Ziel. Weit weg von meiner Bestzeit, aber für heute mehr als ok.

Laufen in Berlin für „Jede Oma zählt“

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Keine zwei Wochen mehr bis zum 43. BMW Berlin-Marathon. Ich fühle mich trotz keinem gezielten Training super vorbereitet. Eine gute Zeit sollte wohl wieder rausspringen. Und wenn nicht, ist es auch egal. Ich werde eine schöne Zeit in Berlin haben. Was aber viel wichtiger ist, ist, das die Omas von „Jede Oma zählt“ eine gute Zeit erleben werden. Dieses Jahr laufe ich für sie den BMW Berlin-Marathon. Dazu haben einige von euch schon gespendet. Vielen Dank dafür! 105,07 € sind aktuell in meiner Spendenbox. Aber da geht noch mehr. Gebt euch einen Ruck und spendet eine Kleinigkeit. Jeder Euro zählt für „Jede Oma zählt“.

1. Treppenlauf in der HDI Arena

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Mein erster Wettkampf in diesem Jahr der kürzer als Marathon ist führte mich eben in das Wohnzimmer Hannovers, in die HDI Arena. Besser bekannt als Niedersachsenstadion. Hannover 96 bot heute einen exklusiven Treppenlauf an. Man konnte den Startplatz nur gewinnen oder muss Mitglied im Verein sein. Für mich als passives Mitglied der traditionellen Leichtathletik Sparte war der Start also gesichert. Der Lauf war als Stundenlauf angelegt. Man hätte also 60 Minuten Zeit um möglichst viele Runden zu starten. Eine Runde hatte 1,25 km und 683 Stufen. Davon 355 aufwärts und 328 abwärts.


5 km nahm ich mir vor. Ich lief die ganze Stunde gut nach meinen Möglichkeiten. In der sechsten Runde gab ich nochmal schmerzhaft alles. Ich hatte Glück und beendete sie knapp unter 60 Minuten. Folglich konnte ich noch in die siebte Runde starten. Nach 1:10:10 kam ich als „Last Man Standing“ ins Ziel.

Der Gewinner lief ganze zehn Runden. Plätze 2 und 3 wurden nach neun Runden mit Liegestütz ausgemacht.

Meine sieben Runden bedeuteten 8,75 km mit 2.485 Stufen aufwärts und 2.296 Stufen runter. Insgesamt also 4.466 Stufen. Das gibt Muskelkater.

27. Int. Bad Pyrmont-Marathon

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Nur eine Woche nach dem Glockner Trail wollte ich wieder los. Möglichst bergig und eine lange Strecke. Da bot sich der Bad Pyrmont Marathon perfekt an. Zumal er mir als ganzer auch noch in meiner Sammlung fehlte. 

Trotz Nachtschicht machte ich mich also mit Torben, Danilo und Andreas auf in die Kurstadt. Vor dem Start schon traf ich auf etliche Freunde und Bekannte. Unter anderem auch auf Thomas Adick. Da ich den Bremer schon ewig nicht gesehen hatte, liefen wir zusammen. Torben schloss sich uns auch noch an. Zu dritt kämpften wir uns über den hügeligen Parcours. Viele Teilstücke kannte ich ja schon von meinen Teilnahmen beim Halbmarathon. Die ganze Strecke ist aber nicht nur durch die doppelte Länge und der 690 Höhenmeter schwer, auch das Zeitlimit von 5:30 kann zu einem echten Problem werden wenn man etwas rumtrödelt. Wir Drei liefen jedenfalls rechtzeitig ins Ziel ein, aber nicht jeder Teilnehmer schaffte es rechtzeitig. 

Für einen Marathon nach der Nachtschicht und nur eine Woche nach dem Glockner bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Der Bad Pyrmont-Marathon überzeugte wieder wie jedes Mal mit top Verpflegung und einem super Preis-/Leistungsverhältnis.