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Als ich vor drei Wochen erstmals den Idaturm-Marathon lief stand für mich schon eine Wiederkehr fest. Allerdings hätte ich damals nicht an eine so schnelle Rückkehr gedacht. Und die Zeichen standen dafür heute nicht gut. Hatte ich die Nacht doch viel wach gelegen.

Aber egal. Beim Start um 10 Uhr waren heute mehr Teilnehmer als bei der 68. Auflage. Darunter waren wieder einige bekannte Gesichter. Ein sehr familiärer Lauf. Für Ausrichter Jobst von Palombini heute was besonderes, denn der 1500ste Finisher wurde erwartet.

Schon in der ersten Runde wurde mir klar, dass das heute kein Selbstläufer werden würde. Jedoch teilte ich mich besser ein als vor drei Wochen. Schon viel früher fing ich an die Steigungen zu gehen. Auf dem Kammweg wehte grade in der ersten Hälfte ein eisiger Wind. Gefühlt viel kälter als letztes Mal.  

 
Früh würde ich von Jobst überrundet. Er motivierte mich zum Weitermachen, das tat mir gut. Es folgten weitere Überrundungen durch andere Teilnehmer. Das war mir aber egal. Zu Beginn der vorletzten Runde gesellte sich Ulrich Heitfeldt zu mir, der jetzt seine letzte Runde vor sich hatten. Wir plauderten ein bisschen und ich kam wieder besser auf Trab. Kurz vor Ende der Runde überrundeten wir sogar Werner Kater. Die Final Lap wurde zwar wieder anstrengender, schließlich war ich wieder alleine, aber ich verlor nicht viel an Zeit zur Vorrunde. Ich konnte sogar noch einen Platz gut machen. Oben auf dem Kammweg überholte ich Heiner Schütte, der heute recht flink in den Marathon startete. 

 
Mit 5:24:40 unterbot ich sogar meine Zielzeit vom 68. um 38 Sekunden.

Nur wer jetzt 1500ster Finisher wurde weiß ich nicht. 

 

In der Challenge: 30 Tage – 300 km bin ich mittlerweile mit 215,66 km bei Tag 16 angelangt.

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