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Heute fuhr ich zusammen mit Monika Naffin (OG Hannover) und Torben Buls (The Runners) nach Magdeburg. Die beiden wollten heute in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Halbmarathon laufen. Für mich stand die Königsdisziplin auf dem Zettel. Start- und Zielbereich waren bei den Messehallen des Elbauenparks. Davor fanden wir auch problemlos einen kostenlosen Parkplatz.
„Endlich mal ein Lauf wo man keinen kennt.“ dachte ich mir noch. Doch als ich die Messehalle betrat lief mir sogleich Roman Schneider über den Weg. Er wollte hier heute den Halbmarathon laufen.
Pünktlich um 9 Uhr ertönte mein Startschuss. Die ersten Kilometer der Strecke verliefen durch die recht leere Stadt. Irgendwo in der Nähe des Hundertwasserhauses sang eine junge Frau mehr schlecht als recht „An Tagen wie diese“. Aber man freute sich drüber. Überhaupt freute man sich über jeden der an der Strecke war. Viele waren es nicht.
Kurz darauf lief ich über eine Elbbrücke. Die Sonne stand noch recht tief. Zu meiner Linken läutete just in diesem Moment der Magdeburger Dom. Das war ein sehr schöner Moment.
Als nächstes liefen wir durch den Rotehornpark bevor es weiter aufs Werder ging, direkt an der alten Elbe entlang. Ich spürte einen Schmerz im Bein. Nicht unerheblich, aber aushaltbar.
Nach Überquerung der alten Elbe war der beste Zeitpunkt um auszusteigen. Der Start war nur wenige Meter entfernt. Ich entschied mich aber weiterzulaufen, in der Hoffnung der Schmerz würde wieder verschwinden. Tat er aber nicht.
Nun ging es raus aufs Land, immer entlang der Elbe. Irgendwann nach gut 21 km wurde ich dann bergauf vom Weihnachtsmann überholt.
Wendepunkt war das blaue Kreuz, ein Wasserstraßenkreuz bei dem der Mittellandkanal über die Elbe geführt wird. Man läuft erst unter den Kanal durch, läuft neben ihm über die Elbe. Dann geht es unter den Kanal durch und man läuft auf der anderen Seite zurück. Sinnigerweise lag am Wendepunkt eine Zeitmessmatte. Wer hier abkürzt, was leicht ginge, hat verloren.
Nun ging es endlich wieder zurück Richtung Messehalle. Teilweise auf abweichender Strecke, überwiegend aber den Weg den ich gekommen war.
Das letzte Stück verlief die Strecke durch den Elbauenpark mit dem Jahrtausendturm. Vor Jahren war ich hier schonmal zur Bundesgartenschau. Doch das Interessierte mich jetzt recht wenig. Ich wollte nur noch ins nahe Ziel.
Und das erreichte ich auch kurz darauf. Stolz, aber auch völlig fertig war für mich nach 4:19:42 Schluss.
Die Zeit war mehr als in Ordnung. Besonders wenn man bedenkt das ich gut zwei Drittel unter Schmerzen gelaufen bin.
Im Ziel warteten dann schon Monika und Torben auf mich. Torben lief heute seine persönliche Bestzeit, was mich sehr freute.
Was mir heute besonders gut gefallen hat waren die Verpflegungspunkte. Die Auswahl am Läuferbuffet war riesig. Bei etwa km 35 gab es sogar Sekt. Und die Helferinnen und Helfer steckten wirklich überdurchschnittlich viel Herzblut in ihren Job. Vielen Dank dafür!

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