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Mehr oder weniger spontan entschied ich mich für einen etwas verrückteren Lauf nachzumelden. Das Indie-Trail Team lud nämlich zum 1. Zeittunnelmarathon in Barfelde. Dieser Lauf startete um 1:00 Uhr und führte die Teilnehmer durch die Stunde, die es nicht gibt. Zeitumstellung war angesagt. Das ganze sollte über 19 Runden durch Barfelde gehen. Klingt spaßig, könnte aber auch langweilig werden. 

Vor dem Start wurde ich freundlich von den Organisatoren Susanne Holz und Michael Neumann begrüßt. Am Lagerfeuer konnte man weitere Teilnehmer kennen. Ein edler Spender brachte gar einige Kisten Dithmarscher mit. Da kann ein echter Ausnahmeantiathlet natürlich nicht nein sagen.

Zum Start hatte ich kurze Klamotten an. Mir war da aber schon klar, das ich im Laufe des Laufes durchaus was überziehen muss. Darum hatte ich mir ein Drop Bag mit längeren Klamotten mitgebracht.

Den Startschuss gab der Bürgermeister persönlich. Langweilig wurde es an der Strecke nicht. Ganz im Gegenteil. Irgendwo standen immer Leute und feuerten die Läufer an. Einige verbanden das mit Gartenpartys. Dazu hatten viele ihre Gärten passend zu Halloween geschmückt. Im späteren Verlauf sorgte leider die Polizei für Ruhe.

Wie erwartet wurde es kälter und kälter. Je länger ich unterwegs war, desto mehr hatte ich an. Zum Ende zeigte das Thermometer -6 C an. 

Vom Ziel stapfte ich gleich durch ins Warme. Im Anschluss gab es noch ein gemeinsames Frühstück. Dabei wurden auch gleich alle Läuferinnen und Läufer geehrt. Und an dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Susanne, Michael und ihrem Team bedanken. Das war grandios, was ihr da auf die Beine gestellt habt.

Gefangen in einer Zeitschleife

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