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Heute war ich mal wieder im Ith unterwegs. Diesmal bei Ockensen. 

Meine Runde begann ich am Wasserbaum, einem weit und breit einmaligem Naturdenkmal. 

Wasserbaum Ockensen


Vor gut 100 Jahren errichtete hier der ortsansässige Sägemüller Herrmann Meyer ein hölzernes Überlaufrohr, was ihm schon vom Sägewerk aus signalisierte, ob der Stauteich zum Betrieb seiner Turbine genug gefüllt war. 

Im Laufe der Jahre bekam dieses Rohr durch Kalk und Moos sein heutiges Aussehen.

  
 Ich lief zunächst einen Feldweg nach Süden. Der erste Weg auf den Ith sollte meiner werden, schließlich wollte ich nach oben. Auf dem Kammweg, der zugleich der Ith-Hils-Weg ist, wurde ich mit einem anspruchsvollen Trampelpfad belohnt. Größere Steine und Wurzeln gaben ihm sein Gesicht. Gesäumt wurde er von Brennesseln, Dornen und umgekippten Bäumen. Eigentlich wie bei Adam und Eva, die kuriosen Felsen weiter nördlich bei Coppenbrügge. Wenn der Weg die ganze Zeit so ist, müsste man eigentlich mal was gescheiteres hier machen. Der Ith schreit nach einer Längsdurchquerung.

Der Höhepunkt meiner heutigen Laufrunde war zweifelsohne Hammerslust, ein wirklich schöner Aussichtspunkt in einem Felskomplex aus Dolomit.

   
 
Der Ith-Hils-Weg führte mich weiter nach Norden. An einer Kreuzung begab ich mich auf den Abstieg, zurück zum Ausgangspunkt am Wasserbaum. 

 Insgesamt war die Runde nur 7 km. Die technisch anspruchsvollen Wege verlangten mir aber einiges ab. Hier war ich bestimmt nicht zum letzten Mal laufen.

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