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Heute nutzte ich zum zweiten Mal die Gunst der Stunde um über die Dänisch-Deutsche Grenze zu laufen. 

  
Ich lief durch das Grenzdorf Kruså. Touristisch gesehen bietet dieses 1.600 Seelen Dörfchen nicht viel. Ich lief entlang dem Fjordvejen nach Kollund. Hier wurde ich mit einem schönen Blick auf die Flensburger Förde belohnt. Den ersten auf meinem heutigen Lauf. Und auch sonst sah Kollund schon schöner aus als sein Nachbarort. 

   
Ich folgte den Gendarmstien Richtung Westen. Über tolle Trampelpfade und morsche Treppen wurde ich wieder zur Grenze geführt. 

Gendarmstien

  

Gut einen Kilometer vor der Grenze startete ich dem primitiven Campingplatz wieder einen Besuch ab. Heute war hier recht viel los, aber trotzdem konnte ich für einen Moment das Rauschen des Wassers genießen. 

 
Nun musste ich mich wieder von Dänemark verabschieden. Mein Lauf sollte aber noch eine Weile dauern. 

Grenzübergang Schusterkate

 
In Wassersleben lief ich wieder über den Strand. Das war zwar anstrengender aber auch schöner. 

  
Weiter am Wasser lang lief ich in Flensburgs Nordstadt ein. Ein kleiner Abstecher zum Nordertor musste sein, danach lief ich wieder zum Wasser runter. 

Nordertor

 

Volksbad

 
Am Hafen gab es wieder allerhand zu entdecken.

   

Museumswerft

  
Auf der Westseite standen schöne, große Boote und Schiffe, auf der Ostseite luden Restaurationen zum verweilen ein. Ich hatte jedoch weder Zeit noch Geld für sowas. 

 
Entlang der Fördepromenade lief ich zur Marineschule Mürwik, von der ich es nicht mehr weit bis zur Unterkunft bei Nadines Eltern hatte.

Mit ca. 22 km war der Lauf von der Länge genau richtig, hatte ich doch nichts zu trinken mitgenommen. Die Strecke war nicht nur sehr schön, sondern auch abwechslungsreich. Und ein Grenzüberquerender Lauf ist immer was ganz besonderes für mich.

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