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Der ehemaligen Wikingerstadt Haithabu am Ende der Schlei wollte ich schon immer mal einen Besuch abstatten. Da diesen Ostersamstag dort nicht nur ein Wikingerfest stattfinden sollte, sondern auch Christian Hottas 3. Haithabu / Hedeby Marathon entschloss ich mich für einen Besuch mit Sightjogging. Traditionell verzichtete ich darauf, die Ausschreibung zu lesen. So konnte ich mich also nicht auf die 4437 Treppenstufen vorbereiten, was ich sonst aber wohl auch nicht gemacht hätte. 

Das Auftaktstück war ein kleines Pendelstück. Dem folgten 29 Runden über das Mittelstück des Ringwalles und vorbei an den rekonstruierten Häusern und am Wikingerfest zurück. Von Runde zu Runde füllte sich das Dorf immer mehr. Zuerst nur Wikinger, später dann immer mehr Besucher der Neuzeit. Zu Spitzenzeiten würde es schon eng auf dem Weg. Da ich heute mehr Zeit mit gehen als mir laufen verbrachte störte mich das aber wenig. Schon früh merkte mein untrainierter Körper die Rache Thors, dessen Hammer Mjölnir mich schmerzhaft dran erinnerte, doch mal wieder mehr zu trainieren. Ich versuchte mich mit Met aufzumuntern. In gewisser Weise klappte das auch, schneller würde ich aber trotzdem nicht. So verbrachte ich einen Großteil der Strecke plaudernd mit einigen anderen Teilnehmern. Alles in allem eine schöne Strecke, dem das Wikingerfest eine besondere Atmosphäre verlieh. Aber sie ist auch nichts für Anfänger. Die gut 1000 Höhenmeter auf über 4400 Treppenstufen verlangen viel ab.  Gerne werde ich mal wieder hier laufen, dann aber besser drauf vorbereitet.

    
    
   

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