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ausnahmeantiathlet

~ Aus den Memoiren eines Ausnahmeantiathleten

ausnahmeantiathlet

Monatsarchiv: August 2015

Kruså – Flensburg

28 Freitag Aug 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

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Dänemark, Flensburg, Schleswig-Holstein

Heute nutzte ich zum zweiten Mal die Gunst der Stunde um über die Dänisch-Deutsche Grenze zu laufen. 

  
Ich lief durch das Grenzdorf Kruså. Touristisch gesehen bietet dieses 1.600 Seelen Dörfchen nicht viel. Ich lief entlang dem Fjordvejen nach Kollund. Hier wurde ich mit einem schönen Blick auf die Flensburger Förde belohnt. Den ersten auf meinem heutigen Lauf. Und auch sonst sah Kollund schon schöner aus als sein Nachbarort. 

   
Ich folgte den Gendarmstien Richtung Westen. Über tolle Trampelpfade und morsche Treppen wurde ich wieder zur Grenze geführt. 

Gendarmstien

  

Gut einen Kilometer vor der Grenze startete ich dem primitiven Campingplatz wieder einen Besuch ab. Heute war hier recht viel los, aber trotzdem konnte ich für einen Moment das Rauschen des Wassers genießen. 

 
Nun musste ich mich wieder von Dänemark verabschieden. Mein Lauf sollte aber noch eine Weile dauern. 

Grenzübergang Schusterkate

 
In Wassersleben lief ich wieder über den Strand. Das war zwar anstrengender aber auch schöner. 

  
Weiter am Wasser lang lief ich in Flensburgs Nordstadt ein. Ein kleiner Abstecher zum Nordertor musste sein, danach lief ich wieder zum Wasser runter. 

Nordertor

 

Volksbad

 
Am Hafen gab es wieder allerhand zu entdecken.

   

Museumswerft

  
Auf der Westseite standen schöne, große Boote und Schiffe, auf der Ostseite luden Restaurationen zum verweilen ein. Ich hatte jedoch weder Zeit noch Geld für sowas. 

 
Entlang der Fördepromenade lief ich zur Marineschule Mürwik, von der ich es nicht mehr weit bis zur Unterkunft bei Nadines Eltern hatte.

Mit ca. 22 km war der Lauf von der Länge genau richtig, hatte ich doch nichts zu trinken mitgenommen. Die Strecke war nicht nur sehr schön, sondern auch abwechslungsreich. Und ein Grenzüberquerender Lauf ist immer was ganz besonderes für mich.

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1. Hochbunker Müggenkampstraße 51 Marathon – Laufen im Atomschutzbunker

23 Sonntag Aug 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ Ein Kommentar

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Eimsbüttel, Hamburg, Marathon

Als Christian Hottas mir im Dezember zum ersten Mal von der Idee eines Lost Places Marathons in einem Atombunker erzählte war ich gleich hellauf begeistert. Ich nervte ihn desöfteren mit der Frage, was nun draus geworden sei, bis dann irgendwann die Anmeldung freigeschaltet wurde. Natürlich meldete ich mich sofort an und bekam dafür die Startnummer 2 zugeteilt.

 

Müggenkampstraße 51

Bevor der Lauf beginnen sollte gab es erstmal eine abgespeckte Führung durch den Bunker. Michael Berndt vom Verein „Hamburger Unterwelten e.V.“ erzählte uns Wissenswertes. Er wurde 1941/42 erbaut und war seinerzeit sehr beliebt, da dieser Typ Bunker als sehr sicher galt. Nach dem Krieg wurde er zunächst zivil genutzt. Sowohl als Warenlager als auch als Domizil für Musikgruppen und CB-Funker fand man in ihm Verwendung. Ende der 80er Jahre wurde er in einen Atomschutzbunker umgebaut. Im Falle eines nuklearen Schlages fanden hier nun 1867 Personen Schutz für 10 Stunden. Die Tage des Bunkers sind jedoch gezählt. In naher Zukunft soll er Wohnungsneubauten weichen.


Die Veranstaltung lockte neben rund 27 Startern auch Fernsehteams vom NDR und von RTL Nord an. Ein Marathon in so einem Gebäude ist halt schon was ganz besonderes und man muss wohl auch schon ein kleines bisschen verrückt sein, wenn man sich sowas antun will. Schließlich kamen zu den über 42,51 km Strecke über 98 Runden auch 1390 Höhenmeter auf 7449 Treppenstufen hinzu. Dazu muss man auf Tageslicht vollkommen verzichten, man kann sich anhand einer GPS-Uhr nicht orientieren und die Atemluft könnte auch grenzwertig werden. Auf jeden Fall mal was völlig anderes als ein Stadt- oder Landschaftsmarathon. Außerdem sollte der Lauf ein einmaliges Ereignis werden.

Der Marathon wurde vor dem Bunker gestartet. Statt einem Startschuss wurde das Signal per Drucklufttröte gegeben. Wir liefen in den Bunker. Dort bewältigten wir eine kleine Runde, ehe wir auf die 98 vollen Runden geschickt wurden. Man lief eine Etage hoch, durchquerte das Stockwerk erst außen, dann wieder innen zurück und es ging wieder eine Etage höher. Das siebte Geschoss querte man nur einmal, ehe es wieder runter ging. Hierbei musste man auch sämtliche Zwischenetagen erst außen und dann innen ablaufen. Dadurch kam es sehr häufig zu Begegnungen mit anderen Läufern. Da man schlecht durch die Wände gucken konnte ob wer kommt bestand so natürlich auch häufig eine Kollisionsgefahr. Alle Teilnehmer arrangierten sich hierbei sehr gut, Zusammenstöße gab es nach meiner Kenntnis nicht.

 Die vielen, kurzen Runden hatten den großen Vorteil, dass ich alle 4-5 Minuten an Nadine vorbei lief, die heute am VP half. Das ist schon toll, wenn man so oft auf seine Begleitung stößt. Etwas später kam auch Philine hinzu. Sie war im Urlaub und ich hatte sie vier Wochen nicht gesehen. Vor Freude trug ich sie ein Stückchen durch den Bunker, dann wollte sie aber lieber selber laufen.

Foto: Christian Hottas

Die Runden im Atomschutzbunker vergingen recht fix, trotzdem hatte ich das Gefühl, nicht voranzukommen. Man verlor jegliches Gefühl für Zeit, Geschwindigkeit und zurückgelegter Strecke. Das war eine nette Erfahrung, die ich voll auskosten wollte. Deswegen stellte ich meine Uhr auf reine Pulsmessung. Dieser lag bei der ganzen Treppenläuferei 10-12 Schläge höher, als ich bei einem normalen Marathon laufe.Mit zunehmender Zeit wurden die Treppen immer anstrengender. Trotzdem war ich erstaunt, wie gut ich sie ohne jegliches Treppentraining wegsteckte. Einige Mitläufer sahen schon bedeutend gequälter aus als ich mich fühlte. Neben der knackigen Treppe und der monotonen Strecke machte die Luft in den oberen Etagen zu schaffen. Hier aufzugeben ist keine Schande. Die Teilnehmer motivierten sich gegenseitig, damit möglichst viele das Ding regulär beenden konnten.

 Und auch ich konnte heute einen weiteren Marathon in meine Statistik bringen. Nach 7:59:23 piepte die Zeitmessung ein letztes Mal zu meinen Gunsten. Das war eine ganz harte Nuss heute. Aber auch eine schöne Erfahrung. Und meine Mädels führten mich da super durch.

  

RTL Nord

Video von Frank Pachura

Bericht in den Elmsbütteler Nachrichten

Bericht von Toni Hecker

Im Ith bei Ockensen

21 Freitag Aug 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

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Ith

Heute war ich mal wieder im Ith unterwegs. Diesmal bei Ockensen. 

Meine Runde begann ich am Wasserbaum, einem weit und breit einmaligem Naturdenkmal. 

Wasserbaum Ockensen


Vor gut 100 Jahren errichtete hier der ortsansässige Sägemüller Herrmann Meyer ein hölzernes Überlaufrohr, was ihm schon vom Sägewerk aus signalisierte, ob der Stauteich zum Betrieb seiner Turbine genug gefüllt war. 

Im Laufe der Jahre bekam dieses Rohr durch Kalk und Moos sein heutiges Aussehen.

  
 Ich lief zunächst einen Feldweg nach Süden. Der erste Weg auf den Ith sollte meiner werden, schließlich wollte ich nach oben. Auf dem Kammweg, der zugleich der Ith-Hils-Weg ist, wurde ich mit einem anspruchsvollen Trampelpfad belohnt. Größere Steine und Wurzeln gaben ihm sein Gesicht. Gesäumt wurde er von Brennesseln, Dornen und umgekippten Bäumen. Eigentlich wie bei Adam und Eva, die kuriosen Felsen weiter nördlich bei Coppenbrügge. Wenn der Weg die ganze Zeit so ist, müsste man eigentlich mal was gescheiteres hier machen. Der Ith schreit nach einer Längsdurchquerung.

Der Höhepunkt meiner heutigen Laufrunde war zweifelsohne Hammerslust, ein wirklich schöner Aussichtspunkt in einem Felskomplex aus Dolomit.

   
 
Der Ith-Hils-Weg führte mich weiter nach Norden. An einer Kreuzung begab ich mich auf den Abstieg, zurück zum Ausgangspunkt am Wasserbaum. 

 Insgesamt war die Runde nur 7 km. Die technisch anspruchsvollen Wege verlangten mir aber einiges ab. Hier war ich bestimmt nicht zum letzten Mal laufen.

3. Kanal-Marathon

01 Samstag Aug 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Marathon

Recht spontan stand für mich heute der 3. Kanal-Marathon zu Hespe, organisiert von Michael Kohlbrok alias Kolibri auf dem Zettel.

Für nur 5€ war man hier dabei. Verpflegung, Urkunde zum selber ausdrucken und einen Kurs mit 9 Runden und insgesamt 42,75 km. Mehr gab es nicht, mehr braucht es nicht.  

 
Von den 8 gemeldeten Athleten starteten 7 und finishten 6. Schon recht früh konnte man die Platzierungen absehen. Grüppchen hielten nicht sehr lange. Jeder lief für sich alleine in seinem Rhytmus. Nur ich konnte mich über Gesellschaft freuen. Nadine war nämlich wieder mal auf dem Fahrrad mit dabei.

Es machte Spaß, so lange am Kanal zu laufen. Das Wetter spielte mit. Nur die Bremsen waren eine echte Plage.

Nach nicht ganz 5 Stunden überquerten wir die gedachte Ziellinie. Zufrieden machten wir uns auf dem Weg, um uns in Porta Westfalica unsere Belohnung in eisiger Form abzuholen.

  

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