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~ Aus den Memoiren eines Ausnahmeantiathleten

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Archiv des Autors: ausnahmeantiathlet

25. HAJ Hannover Marathon

19 Sonntag Apr 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Hannover, Laufpass, Marathon, Straßenlauf

Der Hannover Marathon feiert 25. Jubiläum. Und mit ihm zusammen feiert auch Christian Hottas seinen 25. Hannover Marathon und ich meinen 25. Marathon überhaupt.

Und diese Feier sollte groß werden. Mit Nachmeldungen gingen erstmals über 20.000 Leute in Hannover an die verschiedenen Starts. Christian Hottas bildete mit gut 40 Freunden aus sechs Nationen seine Eskorte 2300 zu seinem 2300. Marathon, den er heute ebenso feierte. Und da war ich heute mittendrin.

Foto: Christian Hottas

Für uns stand heute nicht das Rennen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Lauferlebnis in der großen Gruppe. So richteten wir uns auf eine Zielzeit von 5:45 +/- Toleranz ein.

Schon im Startblock war die Stimmung gut. Ich traf auf einige meiner Lauffreunde.

Christian Pflüger und Peter Brause liefen gestern schon den PUM. Besonders bei Peter hat das Spuren hinterlassen.

  
Rudolf Schenker von den Scorpions setzte mit dem Startschuss die Läuferschar in Bewegung. Während Falk Cierpinski und Konsorten schnell loswetzten stieg bei uns die Feierlaune. Aber seht selbst.

Endlich ging es los.

         

An der Nordkurve konnte man einen Blick auf die Spitzengruppe erhaschen.

      

Döhrener Turm – einst Startpunkt des Eilenriede Marathons.

    

Interview mit Christian.

       

    

Leider musste Peter bei km 19 verletzungsbedingt aussteigen. Fusel und Bolzen hätten aber noch gereicht.

      

Ich habe die besten Fans der Welt!

Außerplanmäßiger Verpflegungspunkt

Ersma ’n Herri! Foto: Christian Hottas

          

Mein Highlight des Tages – Zieleinlauf mit Philine

   

Medaille Nr. 1

  

Wer so viel gelaufen ist hat sich seine Medaille auch verdient.

  

Medaille Nr. 2

    

Philine gab auf dem Charity Laufband nochmal Gas.

  

https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=-kNQ917Z2Mw

https://m.youtube.com/watch?v=C_wAhkwUYNs

Vorbericht 25. HAJ Hannover Marathon

18 Samstag Apr 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Bekanntmachung

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Schlagwörter

Falk Cierpinski, Hahner Twins, Hannover, Marathon

Gestern ging für mich der 25. HAJ Hannover Marathon los. Nicht das Rennen an sich, aber das ganze Drumherum gehört ja auch dazu. Und gestern fing es für mich mit der Auftaktpressekonferenz im neuen Rathaus an. 

Es wurde viel erzählt, wer und was alles hinter dieser Veranstaltung steckt. Auch was sie für die Region bedeutet wurde betont. Wir erfuhren, dass Rudolf Schenker von den Scorpions den Startschuss beim Marathon abfeuern wird. Und wir lernten einige Spitzenläufer kennen. 

# 7 Ronald Kipkoech Korir (KEN), # F2 Souad Aït Salem (ALG), # 30 Falk Cierpinski (GER)

Als Rednerin war Lisa Hahner auch mit dabei. Eigentlich wollte sie den Marathon gewinnen. Durch einen Ermüdungsbruch fällt sie aber leider aus. Dafür wird sie als „Anfeuererin“ an der Strecke stehen. 

     

Zur Pressekonferenz waren auch einige andere Jubiläumsläufer gekommen. Schön, dass man sich mal so kennenlernen konnte.  

 

Ja und heute? Heute statte ich der Marathon Messe einen Besuch ab. Leider war dieses Jahr kein Stand vom Köln Marathon da. Schade, ich hätte gerne wieder auf ein Kölsch vorbeigeschaut. Dafür konnte ich bei den Hamburgern ein Schnäppchen machen. Finisher Shirt von 2013 für 5€. Da ich mein altes immer gerne getragen habe, nahm ich mir gleich noch eins mit. Auch sonst konnte ich ein paar kleine Schnäppchen machen. Ich traf kurz Christian Hottas und bekam mein Shirt für morgen. Natürlich traf ich auch jede Menge weitere Freunde und Bekannte. Und auch die meisten anderen Jubiläumsläufer waren da. Jeder von ihnen hat eine andere interessante Geschichte, warum grade er oder sie Jubiläumsläufer wurde. Lest also auch mal in ihren Blogs oder Facebook Fanseiten.  

 

  

  

Bei meiner Bewerbung zum Jubiläumsläufer hatte ich dem Team von Eichel: Events versprochen, hier meinen 25. Marathon/Ultra zu laufen. Natürlich will ich mein Versprechen auch einhalten. Hier ist die Übersicht der absolvierten Rennen. Leider habe ich es nicht mehr geschafft, zu jedem einen Bericht zu schreiben. In näher Zukunft werden die aber noch folgen. Den Eulenburg Trail zähle ich in meine Zählung nicht mit rein, da der Lauf ausgefallen war.

21. Springer Viereinhalbstundenlauf

7. Gorch-Fock-Marathon

1. Süntel-Trail 50K

39. BMW Berlin Marathon

9. Magdeburg-Marathon

1. Zeittunnelmarathon

Eilenriedemarathon

28. Haspa Marathon Hamburg

23. TUI Marathon Hannover

2. Süntel-Trail 50K

40. BMW Berlin Marathon

2. Zeittunnelmarathon

1. Schloss-Marienburg-Marathon

1. Schneewittchentrail 50K

24. TUI Marathon Hannover

Eulenburg-Trail 64 km – Der Lauf, der nie stattfand

3. Süntel-Trail 50M

1. Moonlight Marathon in der Bordenauer Feldmark

1. Mittwochsmarathon um den Altwarmbüchener See

2. 6h Lauf Münster goes Trail in Meppen

KiLL50

2. Schloss-Marienburg-Marathon

3. From Sunrise to Sunset Ultramarathon

Sport-Brille.de BIELEFELD MARATHON®

2. Dragon Ultra Trail 

Zuallerletzt möchte ich mich ganz herzlich bei Eichel: Events bedanken. Die Rolle als Botschafter hat mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders möchte ich mich bei Robert Kremer bedanken, der mir meine Wunschstartnummer zugeteilt hat und bei Claudia Lingner für die herzliche Betreuung von uns Jubiläumsläufern.

– 3 von 25 Jubiläumsläufern

– Jubiläumsläufer rocken den Marathon

69. Paderborner Osterlauf

04 Samstag Apr 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Halbmarathon, Nordrhein-Westfalen, Ostwestfalen, Paderborn, Straßenlauf

Ostern habe ich eigentlich nie Zeit für ein Rennen. Trainingsläufe sind da das Höchste der Gefühle. Dieses Jahr schaut es mal anders aus. Also nutzte ich die Chance, um bei Deutschlands ältestem Straßenlauf einen Halbmarathon zu absolvieren.

Den Paderborner Osterlauf gibt es nämlich schon seit 1947. Mit einem Lauf über 3,35 km fing es damals an. Die Streckenlängen variierten im Läufe der Jahre. Von 1961 bis 1992 gab es sogar 25 km Läufe. Im Folgejahr wurde er durch den Halbmarathon ersetzt, den ich heute also laufen wollte.

Zusammen mit Torben Buls (THE RUNNERS) machte ich mich also per Bimmelbahn auf nach Ostwestfalen. Die Startnummernausgabe war in der Maspernhalle, in der sonst die Paderborn Baskets Zweitligabasketball spielen. Hier ging es durch die Masse an Leuten  recht chaotisch zu. Zum Glück mussten wir nicht nachmelden und ersparten uns dadurch eine längere Warterei. Nach der Gepäckaufgabe im Kleiderdepot, was in einer anderen Halle war, begaben wir uns in den Startblock.

2.027 Teilnehmer beim Laufladen Endspurt Halbmarathon warten auf den Start

Der von Wolf-Dieter Poschmann moderierte Start erfolgte pünktlich. Im Startbereich herrschte eine super Stimmung. Aber wirklich schlecht wurde sie nie. Fast überall standen welche, die einen persönlich anfeuerten, höchst motivierte Streckenposten, Partys gab es an jeder Ecke und auch sehr viel Musik. Sambabands, Gitarrenklänge, Spielmannszüge… Wer da noch mit Kopfhörern lief, dem entging Einiges. Und auch sonst gab es viel spaßiges unterwegs. Peter und Mario verkauften von der Strecke aus Hotdogs. Das ganze übrigens im dritten Rennen heute. Den Fünfer und den Zehner hatten sie auch schon erfolgreich bewältigt. Leider hatte ich mein Geld im Kleiderdepot deponiert. So mussten wir also ohne Snack weiter.

Das ist CaBaaaaa!!!!!

    

Nichtsdestotrotz waren wir heute recht gut dabei. Zumindest gefühlt. Richtig langsam kamen wir uns zum ersten Mal erst vor, als uns die Laufelite entgegen kam.

Antilopen Gang: #107 Abraham Yano (KEN) 01:01:04, #105 Temesgen Daba Ejerssa (ETH) 01:01:07, #103 Bethwel Chemweno (KEN) 01:01:31

Kurz vor Ende der ersten Runde überrundeten uns dann noch die ersten Drei. Da kamen wir uns gleich noch langsamer vor. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass hier heute die Zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Osterlaufs gelaufen wurde.

  

Die zweite Runde lief für mich trotz Blasen an den Füßen nicht viel schlechter als die Erste. Kurz vorm Ziel traf ich noch zufällig auf Reinhard Beermann (OG Hannover).  Schon toll, als Hobbyläufer, der ab und zu an Wettkämpfen teilnimmt, trifft man irgendwie immer wen, den man kennt.

Nach 2:06:14 erreichte ich als 1148. kurz hinter Torben das Ziel. Mit der Zeit bin ich zufrieden. Der Lauf hat mir auch viel Spaß bereitet. Auf jeden Fall mehr als der Airportrun, der bedeutend weniger zu bieten hatte, aber in der gleichen Preisklasse lag.

  

Also falls ihr mal an Ostern Zeit und Lust habt, dann schaut mal hier vorbei. Ich verabschiede mich für heute und wünsche euch ein frohes Osterfest!

  

Airportrun 2015 Hannover

22 Sonntag Mär 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Halbmarathon, Hannover, Laufpass

Der Airportrun gehört in die Kategorie Läufe, bei denen ich mir jedes Jahr vornehme da nicht wieder zu laufen. Trotzdem stehe ich jedes Jahr wieder an der Startlinie. So auch in diesem Jahr. Ein Bekannter hatte mich überredet, mit ihm den Halbmarathon zu laufen. Ich sagte zu, er etwas später ab. Also lief ich dieses Jahr auch wieder hier.

  

Die Strecke war ok, auch wenn sie mit dem Flughafen nicht mehr viel zu tun hatte. Da der Flughafen als Hauptsponsor absprang hielt dieses Jahr der Bereich an einer Kartonagenfabrik als Veranstaltungsgelände her. Vom Event zur Veranstaltung der Vorjahre blieb nicht mehr viel übrig. Leider wurde die Startgebühr nicht nach unten angepasst. 

Wie dem auch sei, die Strecke war ok. Mit Airport hatte sie weniger zu tun als früher, aber immerhin sah man ihn noch recht häufig. Der Sound einer startenden Maschine in der Nähe IST schon mal was Besonderes.

Ansonsten ging die Strecke durch Gewerbegebiete, Wohngegend und an Reiterhöfen vorbei. Halt alles, was in Flughafennähe so ist. Verpflegungspunkte gab es recht viele. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr machten ihren Job gut. Leider gab es auf der zweiten Hälfte an drei aufeinanderfolgenden von vier VPs keine Getränke. Sowas darf bei einem Lauf in dieser Preisklasse nicht passieren.

Kurz vorm Ziel warteten meine Mädels auf mich. Philine ließ es sich nicht nehmen mit mir durchs Ziel zu laufen.

Rein aus sportlicher Sicht kann ich zu Frieden sein. Ich lief 2:07:14. Nach letzter Woche mehr als ok.

Aber eins weiß ich, nächstes Jahr bin ich nicht dabei.

2. Dragon Ultra Trail – Fafners Rache

15 Sonntag Mär 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Bad Honnef, Bonn, Königswinter, Nordrhein-Westfalen, Rhein, Rheinsteig, Ultramarathon

Neue Wege bestreiten statt ständig bei den gleichen Volksläufen aufkreuzen, das habe ich mir für 2015 auf die Fahne geschrieben. Natürlich gibt es einige schöne Rennen den ich auch in diesem Jahr die Treue halten werde. Der Schwerpunkt soll aber auf für mich unbekannte Strecken liegen. Der Dragon Ultra Trail sollte eine dieser neuen Strecken für mich werden. 



Dieser Lauf führt von der Jugendherberge Bad Honnef über neun Gipfel des Siebengebirges zum Haus am Rhein in Bonn-Beuel. Die Strecke ist ca. 50 km lang, hat ca. 1900 Höhenmeter, ist nur per GPS Track zu finden und hat keine Verpflegungspunkte. Eine weitere Besonderheit stellen die Medaillen dar. Es gibt nämlich keine Finishermedaillen, sondern Gold-, Silber-, und Bronzemedaillen für bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeiten. Selbst Bronze ist für meine Verhältnisse nur schwer zu schaffen, müsste ich doch unter 7:15:00 im Ziel eintreffen. Ein ideales Laufabenteuer um für mich neue Erfahrungen zu sammeln.

So machten Torben Buls (THE RUNNERS) und ich mich gegen 5:00 Uhr auf Richtung Rhein. Nach einer kurzen Sightseeingtour durchs morgendliche Bonn erreichten wir noch immer viel zu früh Bad Honnef. Aber lieber zu früh als zu spät.



Die Herberge zum Drachentor

In der Jugendherberge begrüßte uns Rennveranstalter Michael „Hexer“ Frenz am Frühstückstisch. Nach ein bisschen Klönschnack trudelten weitere Teilnehmer ein.  Wir bekamen ein Lunchpaket in Form von einer Trinkflasche und diverser Gels und Riegel.



Beim Briefing prophezeite der Hexer, lediglich 30 der anwesenden 42 Teilnehmer würden es ins Ziel schaffen. „Wer beim Hexer startet, weiß worauf er sich einlässt“ verkündete Michael. Also ich nicht so wirklich. Ich wagte wie schon so oft den Sprung ins eiskalte Wasser.



Foto: Michael Frenz

Um 11:00 Uhr schickte uns der Hexer endlich auf die Strecke. Wir waren noch nicht mal richtig auf Betriebstemperatur als der erste ernstzunehmende Anstieg anstand. Der Boden war vom Regen der letzten Nacht gut durchgeweicht. Meine wasserdichten Socken rentierten sich  schon auf der ersten Meile. 

Foto: Torben Buls

Torben und ich kamen nicht so richtig ins Rennen. Nach gut 5 km verloren wir den Anschluss an die kleine Gruppe vor uns. Fortan sollte also mein Etrex 20 als Reiseführer herhalten.

An einem Parkplatz, gut 8 km waren gelaufen, trafen wir auf Michael. „Ihr seht noch super aus“ rief er uns zu, ehe uns der Wald wieder verschlang. Soso, wir sahen also noch gut aus. Aber fühlten wir uns auch so? Ich für meinen Fall hatte heute sehr früh schwere Beine. Torben machte einen ähnlichen Eindruck. Um eine Medaille brauchten wir uns keine Gedanken machen. Das stand sehr schnell fest. Die geforderten Sub 7:15 für Bronze übten nun also keinerlei Zeitdruck mehr auf uns aus. Hauptsache ankommen. Schließlich wollten wir uns wenigstens unser Finishershirt verdienen.

Wir liefen einen wunderschönen, matschigen Pfad an einem Bach entlang. Es ging leicht bergab und man konnte halbwegs Geschwindigkeit halten. Das war der meiner Meinung nach bis hier schönste Abschnitt der Strecke. 



Natürlich blieb es nicht bei diesem schönen Pfad. Schließlich wollten neun Gipfel erklommen werden. Wir marschierten wieder bergauf. Nach einem kleinen Snack ging es uns innerlich schlechter. War wohl doch keine so gute Idee.

Irgendwie war heute der Wurm drin. Und das bei uns beiden. Beine schon sehr früh sehr schwer, ausgelaugt und nun auch noch das. Wir quälten uns weiter über die Strecke. Zwischenzeitlich wurden wir immer wieder mal mit herrlicher Aussicht belohnt.



Die Strecke glich einer Achterbahnfahrt. Es war ein ständiges auf und ab. Nicht nur der Höhenmeter, sondern auch der Gefühle. Die Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Brauchten wir für die ersten 10 km ungefähr 1 3/4 Stunden, waren wir nach 20 schon über 4 Stunden unterwegs. Das zehrte nicht nur an den Kräften, sondern auch an den Nerven.

Unser Track führte uns über schönste Trails. Hindernisse auf Augenhöhe waren keine Seltenheit.

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ’ne Zahnradbahn her. Ein Zeichen von Zivilisation. Hurra!

Mit letzten Kräften schleppten wir uns hoch zur Burgruine Drachenfels. Dort legten wir eine wohlverdiente Pause ein.

3D Modell der Ausflugsplattform Drachenfels

Burgruine Drachenfels

Wahrzeichen des Siebengebirges: Bergfried der Burg Drachenfels

Hier oben soll Siegfried von Xanten den Drachen Fafner getötet haben. Nur zu gerne hätte ich in seinem Blute gebadet um Unbesiegbarkeit zu erlangen. Eine Cola trinken musste reichen. Gestärkt von der Limonade und den Eindrücken dieses sagenhaften Ortes machten wir uns an den Abstieg. Die Pause hatte uns gut getan. Uns ging es spürbar besser. Besonders mir.

Wir liefen an einem Lost Place vorbei. Die Schienen der Zahnradbahn kreuzten wir am Schloss Drachenburg.

Schloss Drachenburg

Hier müssten wir den Track verlassen und leicht improvisieren, da der zu laufende Weg  vom Schlosspersonal vor unserer Nase verschlossen wurde.

Als nächstes liefen wir an der Niebelungenhalle vorbei. Sie wurde im Jahre 1913 zum 100. Geburtstag Richard Wagners als Gedächtnistempel errichtet.

Niebelungenhalle

Nach einer Stipvisite in Königswinter pilgerten wir über den unteren Abschnitt des Petersberger Bittweges wieder in den Wald zurück. Lief der letzte Abschnitt für uns doch gut, wurde es nun wieder anstrengender. Steigungen und falsches Abbiegen zehrten an den Kräften und Nerven. Dazu kam die Gewissheit, dass wir zum Ende hin eine ganze Weile im Dunkeln tappen müssen. Die Frage war nur, wie weit würden wir noch ohne Stirnlampen kommen? Zum Glück hatten wir Stirnlampen dabei. Sonst hätten wir getrost das Rennen abbrechen können. Ohne künstliches Licht über nächtliche, unbekannte Trails musste dann doch nicht sein.

Ein Lauf mit Herz: Dragon Ultra Trail

Aber noch war es ja nicht so weit.

Es folgte ein ordentlicher Anstieg zur Burgruine Rosenau. Die Aussicht war nicht ganz so spektakulär wie vom Drachenfels. Trotzdem lohnte sich ein kleiner Abstecher in die Ruine.

Auf dem großen Ölberg war es dann soweit. Dunkelheit überkam uns. Wir kramten die Stirnlampen raus und versuchten uns noch mehr auf den Track zu konzentrieren, was nicht immer gelang. Kleine Pfade waren jetzt doch leichter zu übersehen. So kam es nicht nur einmal vor, das wir zwei Meter neben dem Trail liefen, weil wir ihn einfach nicht sahen.

Immer wieder führte uns unsere Reise über den Rheinsteig.

Nach gut 40 km erreichten wir das Grand Hotel auf dem Petersberg, welches auch als Bundesgästehaus der Bundesregierung genutzt wird. Wir kamen uns hier vor wie in einem Hochsicherheitstrakt. Das Grundstück wär gut eingezäunt und die offenen Türen des Zaunes waren Videoüberwacht. Zur besseren Ausleuchtung waren die Kameras mit Halogenstrahler ausgestattet. Zum Glück machten wir mit ihnen keine nähere Bekanntschaft. Wir telefonierten kurz mit dem Hexer, schließlich würde es bei uns noch ein Weilchen dauern.

Bundesgästehaus der Bundesregierung

Wir liefen weiter durch den Wald. Nach 42 km gönnten wir uns Cola aus Torbens Rucksack. Welch Wohltat.

Nach ein paar weiteren Kilometern im Wald kamen wir an einem Weinberg raus. Hier hatten wir nochmal einen schönen Ausblick auf den nächtlichen Rhein.

Ein bisschen später erreichten wir endlich Bonn.

Wir dachten, jetzt geht das noch kurz durch die Stadt bis ins Ziel. Vielleicht ein bis zwei Kilometer. Doch wir wurden enttäuscht. Wir müssten nochmal raus in den Wald. Vorbei an einem Steinbruch und einem stillgelegten Schacht. Oder hütete hier einst Alberich den Niebelungenhort?

Wir liefen wieder runter nach Bonn. Hinter der Brücke über die B42 wartete Michael auf uns. Von hier geleitete er uns ins Ziel.

Foto: Michael Frenz

Nach katastrophalen 12:52 waren wir nun also im Ziel. Immerhin hat der Drache uns nicht gekriegt.

Das Rennen war heute die Hölle. Vielleicht nicht nächstes Jahr, aber ich werde wiederkommen. Ich habe mit dem Drachen noch eine Rechnung offen.

http://youtu.be/_0gLoKpOjqw

– Das Pulsmesser. Scharf!

– Stefan ist…laufend unterwegs

(Keine) Lust zum Laufen

05 Donnerstag Mär 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

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Schlagwörter

Altenhagen I, Brünighausen, Kleiner Deister

Kennt ihr das? Da freut man sich tagelang auf einen langen Lauf, verlegt sämtliche Termine, damit man genug Zeit für 20 + X km hat. Dann ist es endlich so weit. Und dann kann man sich nicht aufraffen. Man verschwendet seine Zeit mit sinnlosen Dingen und hat eigentlich gar keine richtige Lust aufs laufen. Irgendwie zwängt man sich dann doch irgendwann in seine Funktionswäsche. Wenigstens eine kleine Runde muss drin sein. So erging es mir mal wieder heute.

Eine kleine Runde im kleinen Deister wollte ich trotzdem noch absolvieren. Von Altenhagen I über den Nesselberg nach Brünighausen. Und von dort auf anderem Wege zurück. 



Der Landkreis Hannover ging zusammen mit der Stadt Hannover am 1. November 2001 in die Region Hannover auf. eigentlich dachte ich, es wären alle Straßenschilder dementsprechend abgeändert worden. Bei diesem hier wurde es aber wohl auf der Rückseite vergessen.



Kriegerdenkmal Altenhagen I





Blick über die B217 auf den Katzenberg



Längstes Denkmal Niedersachsens: Sauparkmauer

Die ersten fünf Kilometer liefen gar nicht. Ich fühlte mich wie ausgelutscht. Zu viel trainiert? Die letzten Tage vielleicht. Die letzten Wochen eher zu wenig.



Nach den fünf Kilometern legte sich ein Schalter in mir um. Es fing an Spaß zu machen. Und ich fühlte mich schon besser. Die Selbstzweifel verschwanden.



Jetzt hätte ich noch viel weiter laufen können. Vielleicht keine 20 km, aber 15 bestimmt. Nur blöd, jetzt fehlte mir die Zeit. Die Spätschicht wartet. Wär ich mal eher losgelaufen…



Auf der Vorderseite stimmte es übrigens.



Laufen statt arbeiten

25 Mittwoch Feb 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

≈ 2 Kommentare

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Kleiner Deister

Auf der Arbeit gab es heute für mich nicht viel zu tun. Also ging ich früher und nutzte die Zeit lieber für einen Lauf im kleinen Deister.

Vom Klostergut Wülfinghausen lief ich zur Sennhütte. Noch ein Stückchen weiter Richtung Osterwald, dann lief über den weißen Stein zurück. In einer Harvesterspur machte ich einen Freiflug. Hände waschen in Pfützen mit Eiswasser ist auch mal eine lustige Erfahrung.





Laufen ohne Matsch ist Quatsch



Klostergut Wülfinghausen



Sport-Brille.de BIELEFELD-MARATHON® – wie Phönix aus der Asche

21 Samstag Feb 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Bielefeld, Marathon

Der SuS Phönix Bielefeld 09 e.V. feiert 30 jähriges Jubiläum. Für einen Leichtathletikverein bietet sich da natürlich ein Jubiläumslauf an.
Moment mal! Ein Verein mit 09 feiert 2015 30 jähriges Jubiläum? Wie geht das denn?
Nun, die Antwort ist recht einfach. Spiel und Sport Phönix Bielefeld wurde am 21. Februar 1909 von Hugo Fahrtmann gegründet. 1933 wurde der Verein verboten.
Am 21. Februar 2009, also auf den Tag genau 100 Jahre nach der ursprünglichen Gründung, wurde der Verein neu gegründet. Da passt der 21. Februar für einen Jubiläumslauf natürlich perfekt. Für jede der wählbaren Distanzen (6 km, Halbmarathon, Marathon und 50 km) wurden 30 Läufer gesucht. Einer für jedes Jahr.
Man konnte sich ganz old school nur in schriftlicher Form für den Lauf melden. Auch brauchte man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt.
Da mir das Zeitlimit für die 50 km zu knackig war, meldete ich mich für den Marathon. Im Nachhinein war das die richtige Entscheidung. Aber der Reihe nach.
Während im Annastift in Hannover der weltweit erste Marathon in einem Treppenhaus ausgetragen wurde, machte ich mich auf den Weg nach Ostwestfalen. Zugegeben, der Treppenhausmarathon hat mich sehr gereizt. Aber ich war schon für Bielefeld gemeldet. In meiner momentanen schlechten Form ist ein normaler Marathon schon Herausforderung genug. Und ein einmaliger Lauf in der Stadt, die es nicht gibt ist ja auch was besonderes.
Grob eine dreiviertel Stunde vor Start betrat ich das Restaurant „Alt-Stieghorst“, welches heute unser Hauptquartier sein sollte.
Beim Briefing stießen einige Regeln auf Unverständnis bei so manchen Teilnehmer. So waren unter Anderem Startnummernbänder verboten.
Ich machte mich mit den ersten Mitläufern bekannt. Dieses war übrigens der erste Lauf seit Jahren, wo ich niemand im Startfeld kannte. Das blieb natürlich nicht lange so. Und so lernte ich gleich zwei weitere Kollegen der „ESKORTE 2300“ kennen.
Beim umziehen hätte ich mal mehr auf die Uhr schauen sollen. Beinahe hätte ich meinen Start verpasst. Noch während des Startschusses war ich mit der Befestigung des Chips beschäftig. 

Foto: SuS Phönix Bielefeld 09 e.V.



Trotzdem konnte ich noch am Startfeld dran bleiben. Einmal kurz beim Race Director abgeklatscht und schon befand ich mich in der Auftaktrunde um einen Ententeich.
Ihr sollten 21 Runden durch den Stieghorster Stadtpark folgen. Jede Runde war 1.967,295 Meter lang und hatte in etwa 14 Höhenmeter. Mit der Auftaktrunde kamen wir so auf die Marathondistanz und 300 Höhenmeter. Die Strecke war so angelegt, das man pro Runde zwei Mal am einzigen Verpflegungspunkt vorbei kam. Ich hatte also 42 Mal Gelegenheit zum tanken. Am VP gab es neben Bananen, Naschkram, Tee, Iso, Wasser und Schmalzbroten immer gute Laune. Ein großes Lob hier von meiner Seite. Die Jungs haben ihren Job wirklich super gemacht.
Auf jeden Fall besser als ich. Bei mir liefen sich die ersten zehn Kilometer gut. Zu gut. Die Folge waren recht schnell schwere Beine. Ok, wirklich überraschend war das bei meinem derzeitigen Trainingsstand nicht. Aber förderlich für die Psyche war das auch nicht. Das Rennen sollte für mich überhaupt sehr mental werden. Ich dachte irgendwann nur noch von Runde zu Runde. Sehr oft dachte ich ans aufgeben, trotzdem konnte ich mich immer wieder aufraffen. 

Foto: SuS Phönix Bielefeld 09 e.V.



Vier Runden vor Ende schlug ein Graupelschauer weiter aufs Gemüt. Aber auch der konnte mich nicht aufhalten. Jetzt erst Recht! Die letzten Kilometer freute ich mich nur noch aufs warme Ziel. Die letzte Runde machte mir sogar wieder richtig viel Spaß. Mit meinem traditionellen Endspurt rannte ich ins Ziel.

Kaum angekommen wurde mir gleich wärmer Tee gereicht. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Restaurant gab es dann noch Urkunde, Shirt und leckeren Geburtstagskuchen.



Foto: SuS Phönix Bielefeld 09 e.V.





5. Maschsee-Faschingslauf

15 Sonntag Feb 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen

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Schlagwörter

Faschingslauf, Hannover, Maschsee

Jetzt habe ich schon eine ganze Weile nichts mehr von mir hören lassen. Das liegt einfach daran, das ich durch Krankheit nicht zum laufen gekommen bin. Gestern war ich das erste Mal wieder im Wald. 7 km. Ganz schön anstrengend.
Den heutigen Lauf wollte ich aber keinesfalls sausen lassen. Es ging schließlich nicht nur um meine erste Laufveranstaltung 2015. Nein, das wäre mir egal. Es ging um die fünfte Auflage des Maschsee-Faschingslaufes.
IMG_5169
Während am Silbersee der Lauf(s)pass Hannover in seine zwölfte Runde startete, trafen sich die jecken Läufer und die laufenden Jecken am Fackelläufer zum Stelldichein.IMG_5143Foto: Wilfred Feege

Nach dem traditionellen Gruppenfoto erfolgte pünktlich um 11:00 Uhr der Start. Zumindest für die hiesige Presse. Der eigentliche Start musste um ein paar Minuten verschoben werden, da wir noch auf einige CaBaNauTeN warteten. Die waren extra aus Frankfurt für diesen Lauf hergekommen.
Kaum waren wir vollzählig, erfolgte auch schon der richtige Start. Dieses Jahr waren es insgesamt zwar weniger Teilnehmer als im Vorjahr. Trotzdem war der Start nicht weniger spektakulär. Und so setzten sich Cowboys, bärtige Ladys, Minnie Maus und ein Hamburger nebst Ketchup (alles Gute zum Geburtstag Susi) in Bewegung. Nur Holla, die Waldfee blieb wie angewurzelt stehen.
Für mich lief die Runde nicht so gut. Das war nach meinem gestrigen Trainingslauf aber auch zu erwarten. So hatte ich große Mühe an John CaBa in seinen Hausschuhen dranzubleiben. Als er sie Höhe Löwenbastion auszog konnte ich nicht mehr mithalten.
Aber wie immer steht beim Faschingslauf das sportliche nicht im Vordergrund. Ich genoss die letzten zwei Kilometer entlang dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer. Mit meinem traditionellen Endspurt lief ich ins Ziel am Fackelläufer. Dort warteten schon die Schnelleren und feierten jeden Zieleinlauf.

IMG_5138Das Krokodil und sein Nilpferd

Wir performten zusammen noch den CaBa BierSong. Danach wechselten wir rüber zum Courtyard. Dort gab es leckere Verpflegung von „eichels: Event“. Die hatten wieder an alles gedacht. Selbst die Getränkedosen waren als Silvesterlaufdosen verkleidet.
Es folgte die Siegerehrung. Ich wahr sehr überrascht, als mir Pamela Nickel ein der handgefertigten Medaillen für das beste Kostüm überreichte. Wow. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet.
IMG_5153Foto: Wilfred Fleege
IMG_5160
Generell haben wir CaBaNauTeN gut abgesahnt. Fast jeder hat eine Medaille aus echtem Deisterholz bekommen.

IMG_5188Das ist CaaaBaaa!!!

Der Lauf war wieder ganz großes Kino. Da freue ich mich schon auf das nächste Jahr. Schließlich will ich ja meine Kostümplatzierung verteidigen.
Rein aus sportlicher Sicht war das heute bei mir aber nichts. Ich habe noch starke Defizite. Bis zum ersten Marathon in diesem Jahr ist es nicht mehr soooo lange hin…

-Bericht auf Diabetes-leben

IMG_5162BILD Hannover vom 16.02.2015

IMG_5190Neue Presse vom 16.02.2015

ESKORTE 2300

13 Dienstag Jan 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Bekanntmachung

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Eskorte 2300, Hannover, Marathon

Beim 25. HAJ Marathon Hannover möchte ich meinen 25. Marathon laufen. Nun wurde mir eine ganz besondere Ehre zuteil.
Christian Hottas möchte im Rahmen dieser Veranstaltung seinen 2300. Marathon laufen. Darüberhinaus feiert er wohl als Einziger seine 25. Teilnahme bei diesem Event. Ähnlich wie vor zwei Jahren, als er hier seinen 2000. Marathon zusammen mit seiner „ESKORTE 2000“ lief, wird es dieses Jahr wieder eine Eskorte geben. Die „ESKORTE 2300“. Und zu dieser Eskorte hat Christian mich herzlich eingeladen. Da kann ich natürlich nicht nein sagen.
Mit derzeit 35 Läuferinnen und Läufern aus fünf Nationen werden wir Christian bei seinem Jubiläum begleiten.

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