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ausnahmeantiathlet

~ Aus den Memoiren eines Ausnahmeantiathleten

ausnahmeantiathlet

Kategorien-Archiv: Wettkampf

3. Kanal-Marathon

01 Samstag Aug 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Marathon

Recht spontan stand für mich heute der 3. Kanal-Marathon zu Hespe, organisiert von Michael Kohlbrok alias Kolibri auf dem Zettel.

Für nur 5€ war man hier dabei. Verpflegung, Urkunde zum selber ausdrucken und einen Kurs mit 9 Runden und insgesamt 42,75 km. Mehr gab es nicht, mehr braucht es nicht.  

 
Von den 8 gemeldeten Athleten starteten 7 und finishten 6. Schon recht früh konnte man die Platzierungen absehen. Grüppchen hielten nicht sehr lange. Jeder lief für sich alleine in seinem Rhytmus. Nur ich konnte mich über Gesellschaft freuen. Nadine war nämlich wieder mal auf dem Fahrrad mit dabei.

Es machte Spaß, so lange am Kanal zu laufen. Das Wetter spielte mit. Nur die Bremsen waren eine echte Plage.

Nach nicht ganz 5 Stunden überquerten wir die gedachte Ziellinie. Zufrieden machten wir uns auf dem Weg, um uns in Porta Westfalica unsere Belohnung in eisiger Form abzuholen.

  

2. Heide-Ultra-Trail

20 Samstag Jun 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Bispingen, Lüneburger Heide, Trail Running, Ultralauf

2014 richtete Klaus Meyer zum ersten Mal den Heide-Ultra-Trail aus, einen 50 Meiler mit 730 Höhenmeter durch die Lüneburger Heide. Mir war das seinerzeit zu viel. Zur zweiten Auflage bot er auch eine 50 km Strecke mit ca. 450 Höhenmeter an. Ganz nach meinem Geschmack. Also meldete ich mich an. 

Zu fünft wollten wir heute zum Start. Relativ spontan erhielt ich drei Absagen. Ich selber lag bis vor kurzem auch noch flach. Wer der Lauf 1-2 Tage eher gewesen, ich hätte auch abgesagt. So machte ich mich aber heute zusammen mit Danilo „Running Zottel“ Striegler auf nach Schneverdingen. Viel malte ich mir für heute nicht aus, aber ich wollte wenigstens dabei sein.

Auf der Hinfahrt schüttete es wie aus Eimern. Ein nasser Auftakt für den 80 km Lauf, der schon im Gange war. Wir 50er sollten mehr Glück haben. Bis zu unserem Start verzog sich der Regen wieder.

Das Rennen begann an der Sporthalle in der Harburger Straße. Schon auf den ersten Kilometern wurde deutlich, dass ich heute der Masse hinterher laufen muss.    

Danilo und ich bildeten zunächst mit Jörg Clausen eine Dreiergruppe. Jedoch konnte ich die Pace nicht halten und wir mussten Jörg nach gut 20 km ziehen lassen. Danilo hätte zwar vorerst mithalten können, da er aber kein eigenes GPS besaß blieb er bei mir. Er wollte den Umgang mit meinem Etrex lernen und übernahm es für das heutige Rennen. Am ersten Verpflegungspunkt sahen wir Jörg nochmal kurz, dann war er endgültig  weg. 

 

VP 1 & 2

Der VP war ein Wohnmobil bei Oberhaverbeck. Dort gab es alles, was das Läuferherz begehrte. Und noch viel mehr. Wir nahmen einen kleinen Snack zu uns und zogen weiter. Es folgten schöne Abschnitte durch Wald und Flur. Am Totengrund konnten wir erstmals die schöne Aussicht über längere Entfernung bewundern. Wir konnten von hier in der Ferne sogar den Snowdome Bispingen erkennen. 

 Der GPS-Track führte uns weiter nach Wilsede, einem idyllischen, autofreien 50 Seelen Dorf. Hier fühlte man sich in die vorindustrielle Epoche zurückversetzt, hier muss irgendwann die Zeit stehengeblieben sein. Man kam sich vor wie in einem Freilichtmuseum. 

   
Wir verließen das Dorf gen Osten vorbei an einer Herde Heidschnucken. Links markierte eine orangene 80 auf einem Baum den weiteren Streckenverlauf für die 50 Meiler. Wir liefen gradeaus weiter. Ein paar km weiter trafen wir auf die nächsten Markierungen und Bögen rechts ab. Nun liefen wir einen sandigen Wirtschaftsweg durch offene Heide. Eine Kutsche kam uns entgegen. Der Kutscher gab fröhlich ein Lied zum besten. An der nächsten Kreuzung passte der GPS-Track nicht im geringsten zu unserer Umgebung. Danilo war ratlos. Ich warf ein Blick auf den Track und die Karte. Scheiße! Wir hätten vor längerer Zeit abbiegen müssen. Ein Ablesefehler ließ Danilo denken, wir seien noch auf Kurs. Ok, das war auch meine Schuld, ich hätte öfter mal ein Auge auf das Gerät werfen müssen. Also wieder zurück. Unsere Abzweigung hatten wir bei der 80 verpasst. Da war auch eine 50, jedoch war sie nicht so gut zu sehen wie die 80. Der Fehler hatte uns ordentlich Zeit und Nerven gekostet. Insgesamt sollten wir heute 12 Bonuskilometer zurücklegen. Wenn man sowieso schon angeschlagen ist, ist das natürlich doppelt bitter. Wir meldeten uns telefonisch bei Klaus, dass es wohl später wird. Unser Tempo verlangsamte sich mehr und mehr. Trotzdem verlor die Strecke für uns nichts von ihrer Attraktivität.

  

   Wir erklommen den 169 m hohen Wilseder Berg, der höchsten Erhebung der nordwestdeutschen Tiefebene. Von hier hatten wir einen herrlichen Ausblick über unseren nächsten Streckenabschnitt. Und der zog sich gefühlt ganz schön in die Länge. Ein 80er überholte uns. Ich glaube, es war Holger Kanzog. Na wenigstens waren wir nicht alleine unterwegs. Noch nicht. Wir hatten ja noch ein ordentliches Stück vor uns.

Nach einer Weile erreichten wir wieder Oberhaverbeck. An einem Gasthof fand eine Ritterhochzeit statt. Das sag schon toll aus, aber wir wollten und mussten weiter. Ein paar hundert Meter weiter waren wir wieder am Wohnmobil.

Ein kurzes Päuschen, ein kühles Bier und weiter ging es auf die letzte Etappe. Nur noch 12 km bis zum Ziel (wenn man sich nicht verläuft). 12 km, die ganz schön lang wurden. Nach einer Weile offenes Gelände erreichten wir wieder einen Wald. Ein Trampelpfad führte uns ein längeres Stück gradeaus hindurch. Hier konnten wir mal wieder Tempo aufnehmen. Für ein paar Minuten lief es wie geschmiert. Schon faszinierend, wie nach so langer Zeit auf einmal wieder ein Flow auftreten kann. 

Unsere kleine Tempoeinheit endete kurz vor der B3. Nachdem wir die Bundesstraße überquert hatten waren wir wieder erheblich langsamer. So zog sich das letzte Stück natürlich wieder in die Länge. Ich war heilfroh als wir endlich wieder Schneverdingen erreichten. Nun war es nicht mehr weit bis zur Turnhalle, wo uns Klaus und ein paar Teilnehner jubelnd in Empfang nahmen. Mit 11:08 bräuchten wir erheblich länger als geplant. Ok, der Umweg hatte tierisch reingehauen. Aber nun war es vollbracht. Wir waren glücklich im Ziel, glücklich, es irgendwie geschafft zu haben. Und Glück mit dem Wetter hatten wir auch, denn bei uns blieb es den ganzen Tag trocken. 

 

30. Haspa Marathon Hamburg

26 Sonntag Apr 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Hamburg, Marathon, Strassenlauf

Kaum war der eine Jubiläumsmarathon vorbei stand auch schon der Nächste an. Der Hamburg  Marathon wird 30. Dank Gewinnspiel sicherte ich mir eine kostenlose Teilname im Wobenzym Sportteam. Ich machte mich also heute zusammen mit Danilo Striegler und ESKORTE 2300 Mitläufer Werner Kater auf in die Hansestadt.  Im Vergleich zum 28. Haspa Marathon Hamburg hatte sich hier einiges verändert. Die Gepäckaufbewahrung wär ganz woanders und auch der Startbereich war umgezogen. Die ersten Meter der Strecke führten nun nicht mehr über den roten Teppich.

      

Fritz-Walter-Wetter in Hamburg.

 

Ich ordnete mich mit meinen beiden Mitfahrern in den letzten Startblock ganz hinten ein. Werner legte von uns dreien trotz seiner über 90 Marathons die größte Nervosität an den Tag. Der Startschuss fiel und nach einer gefühlten Ewigkeit setzten wir uns in Bewegung. Ich lief zusammen mit Danilo. Werner lief von Anfang an sein eigenes Rennen. Wir überholten nach und nach viele Freunde und Bekannte. Auch Werner überholten wir öfter, er uns aber auch.

Danilo und ich kamen von Anfang an gut ins Rennen. Wir hatten gute Aussichten unter 5 Stunden zu laufen. Insgeheim mein Ziel für heute.

Wir hatten schon ordentlich Strecke hinter uns gebracht und lagen gut in der Zeit als der Regen einsetzte. Aber wie! Der 30. Haspa Marathon Hamburg sollte als der nasseste Hamburg Marathon aller Zeiten in die Geschichte eingehen.

Mich störte der Regen nicht so sehr wie Danilo. Der lief sich nämlich auf Nassen Füßen derbe Blasen. Bei km 32 lies er sie kurz behandeln. Danach konnte er auch nicht besser laufen. Nach einer kurzen Rücksprache liefen wir getrennt weiter.

Die finalen 10 km wurden auch Dank des tollen Publikums nicht so derbe wie erwartet. Einfach unglaublich, wieviele Hamburger dem Regen trotzten und den Läufern ordentlich einheizten. Hamburg, hier laufe ich gerne.

Auf den letzten Kilometern machte ein Läufer seiner Angebeteten einen Heiratsantrag an der Strecke. Ihre Antwort habe ich nicht mehr mitbekommen. Ich wollte heute ja eine gute Zeit hinlegen. Aber unter uns, mein Gefühl sagt, dass sie ja gesagt hat.

Nun näherte ich mich dem Ziel. Auf dem letzten Kilometer zog ich nochmal an um jemand im Braunschweig Trikot zu überholen. Zwei Kurven später lag der rote Teppich vor mir. Ich gab nochmal alles und beendete nach 4:44:41 das Rennen voll zu meiner Zufriedenheit. Meine beiden Mitfahrer kamen zu meiner Freude auch unter 5 Stunden an.                                            

 
https://m.youtube.com/watch?v=0mWyPY_pt2c

25. HAJ Hannover Marathon

19 Sonntag Apr 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Hannover, Laufpass, Marathon, Straßenlauf

Der Hannover Marathon feiert 25. Jubiläum. Und mit ihm zusammen feiert auch Christian Hottas seinen 25. Hannover Marathon und ich meinen 25. Marathon überhaupt.

Und diese Feier sollte groß werden. Mit Nachmeldungen gingen erstmals über 20.000 Leute in Hannover an die verschiedenen Starts. Christian Hottas bildete mit gut 40 Freunden aus sechs Nationen seine Eskorte 2300 zu seinem 2300. Marathon, den er heute ebenso feierte. Und da war ich heute mittendrin.

Foto: Christian Hottas

Für uns stand heute nicht das Rennen im Vordergrund, sondern das gemeinsame Lauferlebnis in der großen Gruppe. So richteten wir uns auf eine Zielzeit von 5:45 +/- Toleranz ein.

Schon im Startblock war die Stimmung gut. Ich traf auf einige meiner Lauffreunde.

Christian Pflüger und Peter Brause liefen gestern schon den PUM. Besonders bei Peter hat das Spuren hinterlassen.

  
Rudolf Schenker von den Scorpions setzte mit dem Startschuss die Läuferschar in Bewegung. Während Falk Cierpinski und Konsorten schnell loswetzten stieg bei uns die Feierlaune. Aber seht selbst.

Endlich ging es los.

         

An der Nordkurve konnte man einen Blick auf die Spitzengruppe erhaschen.

      

Döhrener Turm – einst Startpunkt des Eilenriede Marathons.

    

Interview mit Christian.

       

    

Leider musste Peter bei km 19 verletzungsbedingt aussteigen. Fusel und Bolzen hätten aber noch gereicht.

      

Ich habe die besten Fans der Welt!

Außerplanmäßiger Verpflegungspunkt

Ersma ’n Herri! Foto: Christian Hottas

          

Mein Highlight des Tages – Zieleinlauf mit Philine

   

Medaille Nr. 1

  

Wer so viel gelaufen ist hat sich seine Medaille auch verdient.

  

Medaille Nr. 2

    

Philine gab auf dem Charity Laufband nochmal Gas.

  

https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=-kNQ917Z2Mw

https://m.youtube.com/watch?v=C_wAhkwUYNs

69. Paderborner Osterlauf

04 Samstag Apr 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Halbmarathon, Nordrhein-Westfalen, Ostwestfalen, Paderborn, Straßenlauf

Ostern habe ich eigentlich nie Zeit für ein Rennen. Trainingsläufe sind da das Höchste der Gefühle. Dieses Jahr schaut es mal anders aus. Also nutzte ich die Chance, um bei Deutschlands ältestem Straßenlauf einen Halbmarathon zu absolvieren.

Den Paderborner Osterlauf gibt es nämlich schon seit 1947. Mit einem Lauf über 3,35 km fing es damals an. Die Streckenlängen variierten im Läufe der Jahre. Von 1961 bis 1992 gab es sogar 25 km Läufe. Im Folgejahr wurde er durch den Halbmarathon ersetzt, den ich heute also laufen wollte.

Zusammen mit Torben Buls (THE RUNNERS) machte ich mich also per Bimmelbahn auf nach Ostwestfalen. Die Startnummernausgabe war in der Maspernhalle, in der sonst die Paderborn Baskets Zweitligabasketball spielen. Hier ging es durch die Masse an Leuten  recht chaotisch zu. Zum Glück mussten wir nicht nachmelden und ersparten uns dadurch eine längere Warterei. Nach der Gepäckaufgabe im Kleiderdepot, was in einer anderen Halle war, begaben wir uns in den Startblock.

2.027 Teilnehmer beim Laufladen Endspurt Halbmarathon warten auf den Start

Der von Wolf-Dieter Poschmann moderierte Start erfolgte pünktlich. Im Startbereich herrschte eine super Stimmung. Aber wirklich schlecht wurde sie nie. Fast überall standen welche, die einen persönlich anfeuerten, höchst motivierte Streckenposten, Partys gab es an jeder Ecke und auch sehr viel Musik. Sambabands, Gitarrenklänge, Spielmannszüge… Wer da noch mit Kopfhörern lief, dem entging Einiges. Und auch sonst gab es viel spaßiges unterwegs. Peter und Mario verkauften von der Strecke aus Hotdogs. Das ganze übrigens im dritten Rennen heute. Den Fünfer und den Zehner hatten sie auch schon erfolgreich bewältigt. Leider hatte ich mein Geld im Kleiderdepot deponiert. So mussten wir also ohne Snack weiter.

Das ist CaBaaaaa!!!!!

    

Nichtsdestotrotz waren wir heute recht gut dabei. Zumindest gefühlt. Richtig langsam kamen wir uns zum ersten Mal erst vor, als uns die Laufelite entgegen kam.

Antilopen Gang: #107 Abraham Yano (KEN) 01:01:04, #105 Temesgen Daba Ejerssa (ETH) 01:01:07, #103 Bethwel Chemweno (KEN) 01:01:31

Kurz vor Ende der ersten Runde überrundeten uns dann noch die ersten Drei. Da kamen wir uns gleich noch langsamer vor. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass hier heute die Zweitschnellste Zeit in der Geschichte des Osterlaufs gelaufen wurde.

  

Die zweite Runde lief für mich trotz Blasen an den Füßen nicht viel schlechter als die Erste. Kurz vorm Ziel traf ich noch zufällig auf Reinhard Beermann (OG Hannover).  Schon toll, als Hobbyläufer, der ab und zu an Wettkämpfen teilnimmt, trifft man irgendwie immer wen, den man kennt.

Nach 2:06:14 erreichte ich als 1148. kurz hinter Torben das Ziel. Mit der Zeit bin ich zufrieden. Der Lauf hat mir auch viel Spaß bereitet. Auf jeden Fall mehr als der Airportrun, der bedeutend weniger zu bieten hatte, aber in der gleichen Preisklasse lag.

  

Also falls ihr mal an Ostern Zeit und Lust habt, dann schaut mal hier vorbei. Ich verabschiede mich für heute und wünsche euch ein frohes Osterfest!

  

Airportrun 2015 Hannover

22 Sonntag Mär 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Halbmarathon, Hannover, Laufpass

Der Airportrun gehört in die Kategorie Läufe, bei denen ich mir jedes Jahr vornehme da nicht wieder zu laufen. Trotzdem stehe ich jedes Jahr wieder an der Startlinie. So auch in diesem Jahr. Ein Bekannter hatte mich überredet, mit ihm den Halbmarathon zu laufen. Ich sagte zu, er etwas später ab. Also lief ich dieses Jahr auch wieder hier.

  

Die Strecke war ok, auch wenn sie mit dem Flughafen nicht mehr viel zu tun hatte. Da der Flughafen als Hauptsponsor absprang hielt dieses Jahr der Bereich an einer Kartonagenfabrik als Veranstaltungsgelände her. Vom Event zur Veranstaltung der Vorjahre blieb nicht mehr viel übrig. Leider wurde die Startgebühr nicht nach unten angepasst. 

Wie dem auch sei, die Strecke war ok. Mit Airport hatte sie weniger zu tun als früher, aber immerhin sah man ihn noch recht häufig. Der Sound einer startenden Maschine in der Nähe IST schon mal was Besonderes.

Ansonsten ging die Strecke durch Gewerbegebiete, Wohngegend und an Reiterhöfen vorbei. Halt alles, was in Flughafennähe so ist. Verpflegungspunkte gab es recht viele. Die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr machten ihren Job gut. Leider gab es auf der zweiten Hälfte an drei aufeinanderfolgenden von vier VPs keine Getränke. Sowas darf bei einem Lauf in dieser Preisklasse nicht passieren.

Kurz vorm Ziel warteten meine Mädels auf mich. Philine ließ es sich nicht nehmen mit mir durchs Ziel zu laufen.

Rein aus sportlicher Sicht kann ich zu Frieden sein. Ich lief 2:07:14. Nach letzter Woche mehr als ok.

Aber eins weiß ich, nächstes Jahr bin ich nicht dabei.

2. Dragon Ultra Trail – Fafners Rache

15 Sonntag Mär 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Bad Honnef, Bonn, Königswinter, Nordrhein-Westfalen, Rhein, Rheinsteig, Ultramarathon

Neue Wege bestreiten statt ständig bei den gleichen Volksläufen aufkreuzen, das habe ich mir für 2015 auf die Fahne geschrieben. Natürlich gibt es einige schöne Rennen den ich auch in diesem Jahr die Treue halten werde. Der Schwerpunkt soll aber auf für mich unbekannte Strecken liegen. Der Dragon Ultra Trail sollte eine dieser neuen Strecken für mich werden. 



Dieser Lauf führt von der Jugendherberge Bad Honnef über neun Gipfel des Siebengebirges zum Haus am Rhein in Bonn-Beuel. Die Strecke ist ca. 50 km lang, hat ca. 1900 Höhenmeter, ist nur per GPS Track zu finden und hat keine Verpflegungspunkte. Eine weitere Besonderheit stellen die Medaillen dar. Es gibt nämlich keine Finishermedaillen, sondern Gold-, Silber-, und Bronzemedaillen für bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeiten. Selbst Bronze ist für meine Verhältnisse nur schwer zu schaffen, müsste ich doch unter 7:15:00 im Ziel eintreffen. Ein ideales Laufabenteuer um für mich neue Erfahrungen zu sammeln.

So machten Torben Buls (THE RUNNERS) und ich mich gegen 5:00 Uhr auf Richtung Rhein. Nach einer kurzen Sightseeingtour durchs morgendliche Bonn erreichten wir noch immer viel zu früh Bad Honnef. Aber lieber zu früh als zu spät.



Die Herberge zum Drachentor

In der Jugendherberge begrüßte uns Rennveranstalter Michael „Hexer“ Frenz am Frühstückstisch. Nach ein bisschen Klönschnack trudelten weitere Teilnehmer ein.  Wir bekamen ein Lunchpaket in Form von einer Trinkflasche und diverser Gels und Riegel.



Beim Briefing prophezeite der Hexer, lediglich 30 der anwesenden 42 Teilnehmer würden es ins Ziel schaffen. „Wer beim Hexer startet, weiß worauf er sich einlässt“ verkündete Michael. Also ich nicht so wirklich. Ich wagte wie schon so oft den Sprung ins eiskalte Wasser.



Foto: Michael Frenz

Um 11:00 Uhr schickte uns der Hexer endlich auf die Strecke. Wir waren noch nicht mal richtig auf Betriebstemperatur als der erste ernstzunehmende Anstieg anstand. Der Boden war vom Regen der letzten Nacht gut durchgeweicht. Meine wasserdichten Socken rentierten sich  schon auf der ersten Meile. 

Foto: Torben Buls

Torben und ich kamen nicht so richtig ins Rennen. Nach gut 5 km verloren wir den Anschluss an die kleine Gruppe vor uns. Fortan sollte also mein Etrex 20 als Reiseführer herhalten.

An einem Parkplatz, gut 8 km waren gelaufen, trafen wir auf Michael. „Ihr seht noch super aus“ rief er uns zu, ehe uns der Wald wieder verschlang. Soso, wir sahen also noch gut aus. Aber fühlten wir uns auch so? Ich für meinen Fall hatte heute sehr früh schwere Beine. Torben machte einen ähnlichen Eindruck. Um eine Medaille brauchten wir uns keine Gedanken machen. Das stand sehr schnell fest. Die geforderten Sub 7:15 für Bronze übten nun also keinerlei Zeitdruck mehr auf uns aus. Hauptsache ankommen. Schließlich wollten wir uns wenigstens unser Finishershirt verdienen.

Wir liefen einen wunderschönen, matschigen Pfad an einem Bach entlang. Es ging leicht bergab und man konnte halbwegs Geschwindigkeit halten. Das war der meiner Meinung nach bis hier schönste Abschnitt der Strecke. 



Natürlich blieb es nicht bei diesem schönen Pfad. Schließlich wollten neun Gipfel erklommen werden. Wir marschierten wieder bergauf. Nach einem kleinen Snack ging es uns innerlich schlechter. War wohl doch keine so gute Idee.

Irgendwie war heute der Wurm drin. Und das bei uns beiden. Beine schon sehr früh sehr schwer, ausgelaugt und nun auch noch das. Wir quälten uns weiter über die Strecke. Zwischenzeitlich wurden wir immer wieder mal mit herrlicher Aussicht belohnt.



Die Strecke glich einer Achterbahnfahrt. Es war ein ständiges auf und ab. Nicht nur der Höhenmeter, sondern auch der Gefühle. Die Kilometer zogen sich wie Kaugummi. Brauchten wir für die ersten 10 km ungefähr 1 3/4 Stunden, waren wir nach 20 schon über 4 Stunden unterwegs. Das zehrte nicht nur an den Kräften, sondern auch an den Nerven.

Unser Track führte uns über schönste Trails. Hindernisse auf Augenhöhe waren keine Seltenheit.

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ’ne Zahnradbahn her. Ein Zeichen von Zivilisation. Hurra!

Mit letzten Kräften schleppten wir uns hoch zur Burgruine Drachenfels. Dort legten wir eine wohlverdiente Pause ein.

3D Modell der Ausflugsplattform Drachenfels

Burgruine Drachenfels

Wahrzeichen des Siebengebirges: Bergfried der Burg Drachenfels

Hier oben soll Siegfried von Xanten den Drachen Fafner getötet haben. Nur zu gerne hätte ich in seinem Blute gebadet um Unbesiegbarkeit zu erlangen. Eine Cola trinken musste reichen. Gestärkt von der Limonade und den Eindrücken dieses sagenhaften Ortes machten wir uns an den Abstieg. Die Pause hatte uns gut getan. Uns ging es spürbar besser. Besonders mir.

Wir liefen an einem Lost Place vorbei. Die Schienen der Zahnradbahn kreuzten wir am Schloss Drachenburg.

Schloss Drachenburg

Hier müssten wir den Track verlassen und leicht improvisieren, da der zu laufende Weg  vom Schlosspersonal vor unserer Nase verschlossen wurde.

Als nächstes liefen wir an der Niebelungenhalle vorbei. Sie wurde im Jahre 1913 zum 100. Geburtstag Richard Wagners als Gedächtnistempel errichtet.

Niebelungenhalle

Nach einer Stipvisite in Königswinter pilgerten wir über den unteren Abschnitt des Petersberger Bittweges wieder in den Wald zurück. Lief der letzte Abschnitt für uns doch gut, wurde es nun wieder anstrengender. Steigungen und falsches Abbiegen zehrten an den Kräften und Nerven. Dazu kam die Gewissheit, dass wir zum Ende hin eine ganze Weile im Dunkeln tappen müssen. Die Frage war nur, wie weit würden wir noch ohne Stirnlampen kommen? Zum Glück hatten wir Stirnlampen dabei. Sonst hätten wir getrost das Rennen abbrechen können. Ohne künstliches Licht über nächtliche, unbekannte Trails musste dann doch nicht sein.

Ein Lauf mit Herz: Dragon Ultra Trail

Aber noch war es ja nicht so weit.

Es folgte ein ordentlicher Anstieg zur Burgruine Rosenau. Die Aussicht war nicht ganz so spektakulär wie vom Drachenfels. Trotzdem lohnte sich ein kleiner Abstecher in die Ruine.

Auf dem großen Ölberg war es dann soweit. Dunkelheit überkam uns. Wir kramten die Stirnlampen raus und versuchten uns noch mehr auf den Track zu konzentrieren, was nicht immer gelang. Kleine Pfade waren jetzt doch leichter zu übersehen. So kam es nicht nur einmal vor, das wir zwei Meter neben dem Trail liefen, weil wir ihn einfach nicht sahen.

Immer wieder führte uns unsere Reise über den Rheinsteig.

Nach gut 40 km erreichten wir das Grand Hotel auf dem Petersberg, welches auch als Bundesgästehaus der Bundesregierung genutzt wird. Wir kamen uns hier vor wie in einem Hochsicherheitstrakt. Das Grundstück wär gut eingezäunt und die offenen Türen des Zaunes waren Videoüberwacht. Zur besseren Ausleuchtung waren die Kameras mit Halogenstrahler ausgestattet. Zum Glück machten wir mit ihnen keine nähere Bekanntschaft. Wir telefonierten kurz mit dem Hexer, schließlich würde es bei uns noch ein Weilchen dauern.

Bundesgästehaus der Bundesregierung

Wir liefen weiter durch den Wald. Nach 42 km gönnten wir uns Cola aus Torbens Rucksack. Welch Wohltat.

Nach ein paar weiteren Kilometern im Wald kamen wir an einem Weinberg raus. Hier hatten wir nochmal einen schönen Ausblick auf den nächtlichen Rhein.

Ein bisschen später erreichten wir endlich Bonn.

Wir dachten, jetzt geht das noch kurz durch die Stadt bis ins Ziel. Vielleicht ein bis zwei Kilometer. Doch wir wurden enttäuscht. Wir müssten nochmal raus in den Wald. Vorbei an einem Steinbruch und einem stillgelegten Schacht. Oder hütete hier einst Alberich den Niebelungenhort?

Wir liefen wieder runter nach Bonn. Hinter der Brücke über die B42 wartete Michael auf uns. Von hier geleitete er uns ins Ziel.

Foto: Michael Frenz

Nach katastrophalen 12:52 waren wir nun also im Ziel. Immerhin hat der Drache uns nicht gekriegt.

Das Rennen war heute die Hölle. Vielleicht nicht nächstes Jahr, aber ich werde wiederkommen. Ich habe mit dem Drachen noch eine Rechnung offen.

http://youtu.be/_0gLoKpOjqw

– Das Pulsmesser. Scharf!

– Stefan ist…laufend unterwegs

Sport-Brille.de BIELEFELD-MARATHON® – wie Phönix aus der Asche

21 Samstag Feb 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Bielefeld, Marathon

Der SuS Phönix Bielefeld 09 e.V. feiert 30 jähriges Jubiläum. Für einen Leichtathletikverein bietet sich da natürlich ein Jubiläumslauf an.
Moment mal! Ein Verein mit 09 feiert 2015 30 jähriges Jubiläum? Wie geht das denn?
Nun, die Antwort ist recht einfach. Spiel und Sport Phönix Bielefeld wurde am 21. Februar 1909 von Hugo Fahrtmann gegründet. 1933 wurde der Verein verboten.
Am 21. Februar 2009, also auf den Tag genau 100 Jahre nach der ursprünglichen Gründung, wurde der Verein neu gegründet. Da passt der 21. Februar für einen Jubiläumslauf natürlich perfekt. Für jede der wählbaren Distanzen (6 km, Halbmarathon, Marathon und 50 km) wurden 30 Läufer gesucht. Einer für jedes Jahr.
Man konnte sich ganz old school nur in schriftlicher Form für den Lauf melden. Auch brauchte man eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt.
Da mir das Zeitlimit für die 50 km zu knackig war, meldete ich mich für den Marathon. Im Nachhinein war das die richtige Entscheidung. Aber der Reihe nach.
Während im Annastift in Hannover der weltweit erste Marathon in einem Treppenhaus ausgetragen wurde, machte ich mich auf den Weg nach Ostwestfalen. Zugegeben, der Treppenhausmarathon hat mich sehr gereizt. Aber ich war schon für Bielefeld gemeldet. In meiner momentanen schlechten Form ist ein normaler Marathon schon Herausforderung genug. Und ein einmaliger Lauf in der Stadt, die es nicht gibt ist ja auch was besonderes.
Grob eine dreiviertel Stunde vor Start betrat ich das Restaurant „Alt-Stieghorst“, welches heute unser Hauptquartier sein sollte.
Beim Briefing stießen einige Regeln auf Unverständnis bei so manchen Teilnehmer. So waren unter Anderem Startnummernbänder verboten.
Ich machte mich mit den ersten Mitläufern bekannt. Dieses war übrigens der erste Lauf seit Jahren, wo ich niemand im Startfeld kannte. Das blieb natürlich nicht lange so. Und so lernte ich gleich zwei weitere Kollegen der „ESKORTE 2300“ kennen.
Beim umziehen hätte ich mal mehr auf die Uhr schauen sollen. Beinahe hätte ich meinen Start verpasst. Noch während des Startschusses war ich mit der Befestigung des Chips beschäftig. 

Foto: SuS Phönix Bielefeld 09 e.V.



Trotzdem konnte ich noch am Startfeld dran bleiben. Einmal kurz beim Race Director abgeklatscht und schon befand ich mich in der Auftaktrunde um einen Ententeich.
Ihr sollten 21 Runden durch den Stieghorster Stadtpark folgen. Jede Runde war 1.967,295 Meter lang und hatte in etwa 14 Höhenmeter. Mit der Auftaktrunde kamen wir so auf die Marathondistanz und 300 Höhenmeter. Die Strecke war so angelegt, das man pro Runde zwei Mal am einzigen Verpflegungspunkt vorbei kam. Ich hatte also 42 Mal Gelegenheit zum tanken. Am VP gab es neben Bananen, Naschkram, Tee, Iso, Wasser und Schmalzbroten immer gute Laune. Ein großes Lob hier von meiner Seite. Die Jungs haben ihren Job wirklich super gemacht.
Auf jeden Fall besser als ich. Bei mir liefen sich die ersten zehn Kilometer gut. Zu gut. Die Folge waren recht schnell schwere Beine. Ok, wirklich überraschend war das bei meinem derzeitigen Trainingsstand nicht. Aber förderlich für die Psyche war das auch nicht. Das Rennen sollte für mich überhaupt sehr mental werden. Ich dachte irgendwann nur noch von Runde zu Runde. Sehr oft dachte ich ans aufgeben, trotzdem konnte ich mich immer wieder aufraffen. 

Foto: SuS Phönix Bielefeld 09 e.V.



Vier Runden vor Ende schlug ein Graupelschauer weiter aufs Gemüt. Aber auch der konnte mich nicht aufhalten. Jetzt erst Recht! Die letzten Kilometer freute ich mich nur noch aufs warme Ziel. Die letzte Runde machte mir sogar wieder richtig viel Spaß. Mit meinem traditionellen Endspurt rannte ich ins Ziel.

Kaum angekommen wurde mir gleich wärmer Tee gereicht. Bei einem gemütlichen Beisammensein im Restaurant gab es dann noch Urkunde, Shirt und leckeren Geburtstagskuchen.



Foto: SuS Phönix Bielefeld 09 e.V.





Champagnegaloppen Rødekro 2014 (DEN)

31 Mittwoch Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Dänemark, Halbmarathon

Dieses Jahr hat es zeitlich leider nicht geklappt wieder in Oeversee beim Silvesterlauf zu starten. Aber so ganz ohne läuferischen Jahresausklang wollte ich auch nicht. Also musste was anderes her. Nun gibt es hier um Flensburg, wo ich grade Urlaub mache, bedeutend weniger Silvesterläufe als in der Heimat. Über soziale Netzwerke wurde ich auf den Champagnegaloppen in Rødekro (Rothenkrug) bei Aabenraa (Apenrade) aufmerksam gemacht.
Also fuhr ich heute ins benachbarte Dänemark.

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Als ich in Rødekro ankam war der Marathon bereits voll im Gange.

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Glücklicherweise übersetzte mir eine dänische Triathletin das Briefing, sonst wäre ich gleich im falschen Lauf gestartet. Apropos Start, im Startblock musste ich mal wieder feststellen, dass es scheinbar unmöglich ist wo zu starten, wo ich niemand kenne. So stand auf einmal Oliver Welnitz vom LC BlueLiner neben mir.
Nach einem kurzen Schnack ging es dann auch gleich los. Zunächst wurden wir auf eine kleine Auftaktrunde geführt. Wir liefen um den Parkplatz des Veranstaltungsgeländes. Nach dem wir erneut die Zeitmessmatte passierten ging es auf die fünf Hauptrunden.

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Ein komplett asphaltierter Kurs führte uns vorbei an idyllischen Wohnhäusern, Bahnhof, Schule und Grünflächen. Unterwegs gab es keine Streckenposten. Auch auf eine Beschilderung wurde verzichtet. Die Strecke war lediglich mit ein paar Kreidepfeilen markiert. Da ich aber ständig heimische Läufer vor mir sah, bräuchte ich darauf nicht zu achten. Nach der zweiten Runde lief sich die Strecke dann auch schon blind.
Stimmung in Form von jubelnden Zuschauern gab es keine. Dafür knallte, zischte und qualmte es von nah und fern. Silvester halt. Ein paar Kinder liefen Rummelpott.
Ich joggte die fünf Runden mehr oder weniger gemütlich durch und freute mich über meine erste ausländische Medaille.
Im Anschluss an den Lauf gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein bei selbstgebackenen Kuchen und „Champagner“ aus richtigen Gläsern.
Nach der wohlverdienten Dusche machte ich mich wieder aus nach „Tyskland“.

3. Sunrise to Sunset Ultramarathon

21 Sonntag Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Hamburg, Teichwiesen, Ultramarathon, Volksdorf

Foto: Christian HottasFoto: C. Hottas

Am kürzesten Tag des Jahres machte ich mich gemeinsam mit Geburtstagskind Danilo Striegler auf zu den Volksdorfer Teichwiesen.
Für uns beide der erste Lauf auf dieser unter Marathonvielläufern sehr berühmten Strecke. Insgesamt fanden hier schon fast 1.200 (!) Marathonveranstaltungen statt. Unsere Teilnahme sollte die erste der LLG Springe an den Teichwiesen seit 2007 (Klaus Waschkewitz) werden.
Der für heute dort ausgeschriebene Rundenlauf sollte für mich ein Gegenstück zum KiLL50 werden. Hier sollte ich nicht von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang laufen, sondern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Von 8:34 Uhr bis 16:02 Uhr. Das ganze auf kleinen Runden. Jede Runde hatte 2.583 Meter. Mindestziel für einen zählbaren Ultra waren also 17 Runden. 20 hatten wir uns vorgenommen.
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Zuerst lief ich mit Danilo zusammen. Wir wählten eine langsame Pace. Die ersten Runden wurden durch die Lichtspiele des Sonnenaufganges verschönert. Die Sonnenstrahlen waren sehr angenehm. Leider machten sie sich über den Rest des Tages rar.

Nach gut 26 km konnte Danilo die Space nicht mehr halten. Er hatte Probleme mit seinem Knöchel. Er wollte nicht aufgeben, änderte sein Ziel von 20 Runden aber auf Durchhalten bis zum Zielschluss. So lief ich nun also alleine weiter. Naja, was heißt alleine? Bei so einem Rundenlauf ist man nie so richtig alleine. Man ist ständig am überrunden und überrundet werden. So lief ich eine Weile zusammen mit Veranstalter Christian Hottas zusammen. Er erzählte mir, wie die Marathonläufe in den Teichwiesen entstanden. Den Rest lief ich mal alleine, mal mit Danilo und mal mit Christian zusammen.

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3a7/77974452/files/2014/12/img_4883-1.jpgFoto: C. Hottas

Lange sah es so aus, dass ich genau die angepeilten 20 Runden schaffen würde. Jedoch blieb mir nach besagter zwanzigster Runde noch genug Zeit Runde 21 zumindest theoretisch zu schaffen. Da man laut Reglement nicht aufhören durfte, sofern man noch eine Runde schaffen kann, lief ich also weiter. Und tatsächlich, ich schaffte sie auch noch. Somit lautete mein Ergebnis zu Sonnenuntergang 54,243 km in 7:24:59 und damit Platz 12. Danilo schaffte 19 Runden.
Nach einem kurzen Schnack im Zielbereich machten wir uns auch gleich wieder glücklich und zufrieden auf den Heimweg.

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