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ausnahmeantiathlet

~ Aus den Memoiren eines Ausnahmeantiathleten

ausnahmeantiathlet

Kategorien-Archiv: Laufen

Der erste Lauf im Schnee

23 Montag Nov 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

≈ 6 Kommentare

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Challenge 30 Tage - 300 km, Deister

Der Schnee von gestern taute über Nacht größtenteils ab. Oben im Deister sah es aber noch schön weiß aus. Also bewaffnete ich mich mit meinen Sealskinz und den Speedcross 3 und fuhr hoch zur Loipe. Von da startete ich eine schöne Runde durch den verschneiten Deister. 

 
Über Köllnischfeld lief ich hoch zum Annaturm. Montags ist da leider Ruhetag, also kehrte ich auf dem Kammweg. Ich machte einen Abstecher über diverse Trails. Schon toll, wie anders alles aussieht und auf einen wirkt wenn ein bisschen Schnee drauf liegt. Auf einem meiner Lieblingswege ist ein Baum umgestürzt. Die Wurzeln rissen ein riesiges Loch in den Weg. Ich brauche keine Hindernisläufe. Die Natur baut die schönsten Hindernisse.

Ich lief weiter zur Wöltjebuche und zur Bielsteinhütte. Von da wieder zurück zum Ausgangspunkt. 
Challenge: 30 Tage – 300 km

Tag 4: 9,25 km

Total: 4/64,75

Nachtschicht

22 Sonntag Nov 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

≈ 13 Kommentare

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Challenge 30 Tage - 300 km, Springe

Schon toll zu was einem Challenges und Blogbeiträge alles anstiften können. So las ich neulich die Laufgeschichte Berlin bei Nacht. Ich fühlte mich gleich inspiriert auch mal wieder in dunkeln zu joggen. Früher machte ich das regelmäßig, aber das ist schon lange her. Meine erste Distanz über 21 km lief ich Nachts um 1, als die Bürgersteige hochgeklappt waren und selbst die Straßenlaternen Feierabend machten.

Die 300er Challenge fordert ja auch jeden Tag mindestens 5 km. Heute kam ich nicht eher zum laufen, also kramte ich die Stirnlampe raus und machte mich auf die Socken. Die waren heute nicht die richtige Wahl. Tagsüber schneite es und die letzten Stunden taute es wieder ab. So drehte ich meine Runde nassen Fußes durch Schneematsch. Man könnte auch sagen, ich hatte Eiswürfel im Schuh.

Vielmehr als die geforderten 5 km leistete ich nicht, aber ich hatte ordentlich Spaß. Ich hatte ganz vergessen, wie schön die nächtliche Kleinstadtidylle in Springe ist.

Vielen Dank für die Inspiration.
Tag 3 der Challenge 5,5 km

Total 3/55,5

3. Schloss-Marienburg-Marathon

21 Samstag Nov 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Adensen, Challenge 30 Tage - 300 km, Marathon, Schloss Marienburg

Der Schloss-Marienburg-Marathon gehört zu meinen Lieblingslaufspektakeln. Klaro, auch dieses Jahr wollte ich wieder mitmischen. Da das Rennen eigentlich immer ausgebucht ist meldete ich mich wieder sehr früh an und bekam die Startnummer 9 zugeteilt.

Gut 40 Minuten vorm Start traf ich an der Adenser Sporthalle ein. Eigentlich viel zu spät, denn die Zeit reichte gar nicht mehr um allen Freunden und Bekannten „Hallo“ zu sagen.

 Die ersten km lief ich zusammen mit Henning Ohlmer, den ich vom Warzer Esellauf kannte. Sehr lange konnte ich heute seine Pace jedoch nicht halten.

 Die Wurzelwege am Marienberg waren sehr matschig, schließlich hatte der Regen der letzten Tage den Boden gut aufgeweicht. Selbst heute morgen nieselte es noch. Während des Marathons sollte es jedoch trocken bleiben.

Maik Barbara

In der Marienburg war heute kein Dudelsackspieler. Dafür traf ich auf Maik Barbara (OG Hannover). Die nächste Zeit blieben wir beieinander und klönten über dies und das. Die Zuschauer sorgten wieder für eine tolle Stimmung.

 Strecke und Zeit vergingen recht gut. Zumindest die erste Zeit. Mir fiel nach einer Weile das laufen immer schwerer. Schmerzen hatte ich nicht viel, eher eine mentale Blockade. Bis zum zweiten Mal Marienburg ging das noch recht gut, dann könnte ich nicht mehr mithalten. Ich ließ Maik nach 21 gemeinsamen km ziehen.

Walddisco

 

Die nächste Zeit lief es gar nicht mehr. Ich war mehr am gehen wie alles andere. Kaum war ich wieder im Laufschritt ging ich wieder ins gehen über. Die Beine wollten einfach nicht so wie ich. Als ob sie jemand fernsteuerte.

Flüssige Motivation

Bis zum letzten Verpflegungspunkt, dem Wohnmobil bei Gestorf, ging das so weiter. Dort wartete Motivation in Form einer Flasche Flens auf mich. Plop, schon ging es mir besser. Zudem holte mich Christel Prause ein. Ich schloss mich ihr an und wir liefen ohne Gehpausen bis ins Ziel, wo meine Familie auf mich wartete.

Nach einer wohltuenden Dusche hatte ich noch die Ehre zusammen mit Brigitte Eberle (OG Hannover) und Christian Pflügler nochmal ins Ziel zu laufen.

  

–Bericht von Christel

–Bericht auf Marathon4you von Mario

–1. Schloss-Marienburg-Marathon

–2. Schloss-Marienburg-Marathon

-Challenge 30 Tage/300 km

Tag 2 42,195 km – Total 2/50

Challenge: 30 Tage – 30 km

20 Freitag Nov 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Bekanntmachung, Laufen, Training

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Challenge 30 Tage - 300 km

In sozialen Netzwerken geistern ja schon seit geraumer Zeit alle möglichen Challenges rum. Ob nun Ice Bucket, Liegestütz, alte Fotos, Bier auf ex trinken…

Nun gibt es mal wieder eine Neue, ausgedacht von Benjamin Koç. 300 km in 30 Tagen laufen, jeden Tag mindestens 5 km. Für einen Antiathleten wie mich durchaus eine Herausforderung. 300 km hatte ich noch nie in einem Monat. Streakrunning war auch nie so richtig meine Welt. Aber für 30 Tage mache ich mal bei der 300er Challenge mit. Start ist heute. Über meinen Fortschritt werde ich regelmäßig im Blog berichten.
Tag 1

Natürlich ging es heute auch gleich los. Eine kleine Runde durch Springe und die angrenzende Feldmark. 7,8 km auf Asphalt. Damit habe ich meine Schuldigkeit für heute getan.

Stand: 1/7,8

68. Idaturm-Marathon

14 Samstag Nov 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ Ein Kommentar

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Bad Eilsen, Bückeburg, Harrl, Marathon, Niedersachsen

Punkt 0:08 meldete ich mich heute zum Idaturm-Marathon an. Nicht ganz zehn Stunden später war auch schon der Start, dem eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlages in Paris letzte Nacht vorausging.

Nach einem kleinen Prolog liefen wir auf den Zubringer zum Haarl. Dort liefen wir die nächsten Stunden sieben Runden hoch zum Idaturm, weiter zum Freibad Bückeburg und wieder zurück nach Bad Eilsen. Der Lauf war mit 818 Höhenmeter angegeben. Von Runde zu Runde kamen sie mir aber mehr vor.  

Sieben mal Idaturm


Trotzdem wurde es mir nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, die Runden vergingen wie im Fluge. 

 
Nachdem ich alle Runden voll hatte musste ich nur noch den Zubringer zurück zum Start laufen. Mit 5:25:18 würde ich Siebter von 13.

  
Gerne werde ich beizeiten hier wieder starten.

5. Sollingquerung

07 Samstag Nov 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 4 Kommentare

Schlagwörter

Bad Karlshafen, Dassel, Hessen, Niedersachsen, Solling, Ultramarathon

Schon über ein halbes Jahr habe ich mich auf die Sollingquerung gefreut. Ausgerechnet diese Woche legte mich eine Erkältung flach. Selbst heute Morgen war meine Teilnahme noch unsicher. Am Ende siegte die Unvernunft und ich befand mich mit Werner Kater im Auto nach Dassel. Dort holten wir unsere Startunterlagen ab und zogen uns dem Wetter entsprechend um. Da es regnete aber auch warm werden sollte entschied ich mich für eine dünne Jacke. Ferner entschied ich mich meinen Rucksack im Auto zu lassen. Ich wollte so wenig Gewicht wie möglich mit mir rumschleppen. Wir wurden in Busse verfrachtet und ins hessische Bad Karlshafen gefahren. Von der Wesertherme aus sollte es losgehen. Die Busfahrer waren jedoch wohl ortsunkundig. Wir kamen erst 5 Minuten vor offiziellen Start an der Therme an. Immerhin hatte der Regen aufgehört. Damit auch wirklich jeder genug Zeit fürs Töpfchen hatte wurde die Läufermeute mit 20 minütiger Verspätung losgeschickt. 

Weser-Therme Bad Karlshafen

 
Zunächst liefen wir eine kleine Schleife durch den Ort. Wir überquerten die Weser. Zum letzten Mal sah ich die Spitzengruppe. Nach einem kurzen Stück an der Weser schickte uns Mitorganisator Ariën Walgers per Handschlag in den Wald.  Kurz darauf querten wir unbemerkt auf einem Wurzelweg die Landesgrenze nach Niedersachsen. Wir wechselten auf eine Waldautobahn. Erstmal ging es kontinuierlich nach oben. Marschierte ich zu Anfang noch gut mit, merkte ich schnell meinen angeschlagenen Körper. Ich gewöhnte mich recht schnell an den Gedanken, ich könnte heute abbrechen müssen. Ich sehnte mir den ersten von insgesamt fünf Verpflegungspunkten herbei. Da könnte ich aussteigen. Oder sollte ich es noch weiter probieren bis zum Zweiten oder gar zum Dritten? Na mal schauen. Noch war ich nicht am Ende. Ich versuchte das beste aus meiner Lage zu machen und genoss die Strecke so gut es ging. Schöne Abschnitte bekam man jedenfalls geboten.  

Christel Prause

 Der erste Verpflegungspunkt wartete nach ca. 11 km hinter einem Labyrinth auf uns. Welch witzige Idee. Natürlich galt es erst den richtigen Weg zu finden. Ich fand ihn auf Anhieb. 

 
Nach einer kurzen Stärkung machte ich mich auf den weiteren Weg. Dieser führte durch das Schlossgestüt Nienover. Dort traf ich auf Olaf Grimm, den ich schon aus einem sozialen Netzwerk kannte. 

   
Wir liefen zunächst zusammen weiter. Das tat mir sehr gut. Wir klönten über dies und das und die Kilometer vergingen wie im Fluge.

Der zweite Verpflegungspunkt lag an einem Campingplatz, der über ein Naturschwimmbad verfügte. Bei wärmeren Temperaturen sicherlich sehr einladend. Wobei es heute auch nicht kalt war. Temperaturen von 15 Grad waren schon top.

Dem VP folgte ein erneuter langer Anstieg. Nach einer Weile trennten Olaf und ich uns. Danach folgte mein Einbruch. Das laufen fiel mir immer schwerer. Selbst bergab würde es zur Tortur. Spaß machte es in keinster Weise. Ich entschied mich, am dritten VP auszusteigen. Bis dahin war es aber noch ein gutes Stück.

Am VP angekommen holten mich die beiden letzten Läufer gefolgt vom Besenwagen des Arbeitersamariterbundes ein. Ich zweifelte an meiner Entscheidung. Ein Helfer wollte mich sogar ein Stück mitnehmen und wieder an der Strecke aussetzen. Sowas ist aber nicht meins. Lieber guten Gewissens scheitern als geschummelt durchkommen. Mit der Sicherheit des Besenwagens im Rücken machte ich mich doch nochmal auf den Weg. 

Hochsollingturm

 
Es galt wieder einen langen Anstieg zu bewältigen. Es ging hoch zum Hochsollingturm, den ich rechts liegen ließ. Unter anderen Umständen hätte ich die Aussicht von oben genossen.

Zu diesem Zeitpunkt aber war ich froh, noch überhaupt im Rennen zu sein. Das tuckern des Dieselmotors hinter mir nervte zwar, aber es gab mir auch Ansporn weiterzumachen.

   
Ich musste eine Straße überqueren. Hier verließ mich der Besenwagen. Der nächste Abschnitt führte mich wieder über schmale Pfade. Hier gab es wieder viel zu sehen. Ich musste über einen Bach und kam an einer Sandspüle vorbei. Aber was viel schöner war, ich näherte mich dem Kletterpark wo Verpflegungspunkt 4 auf mich wartete. Bis dahin fing ich an meinen Schnitt zu berechnen, den ich absolvieren müsste um in der Zielzeit von 7:30:00 anzukommen. Mit gleichbleibenden Tempo der letzten km könnte ich es schaffen. Das wäre ein 10er Schnitt. Klingt einfach, war es aber nicht. Aber ich behielt den Gedanken inne, es schaffen zu können.

Frisch gestärkt lief ich vom Kletterpark weiter. Erstmal ging es bergab. Prima um Strecke zu machen, denn bergab laufen fiel mir wieder leichter.

Ein langer Holzweg führte mich durchs Hochmoor Mecklenbruch. Hier gab es viel zu bestaunen, besonders wenn man Zeit hat. Die hatte ich aber leider nicht. Also lief ich weiter in den Wald. Hier stieß ich auf mein persönliches Schild des Tages. 

 Mit der letzten Steigung hatte ich nicht so früh gerechnet. Sie stärkte mich in dem Glauben, das Rennen noch zu schaffen. Schließlich kann ich mehr Strecke machen, wenn ich nicht bergauf muss. 

In der Tat schaffte ich die ungefähre Marathonmarkierung und den letzten Versorgungspunkt in dem von mir angedachten Zeitplan.

  Nun ging es die letzten 6 km nur noch bergab bis ins Ziel.  

  

 Zwischendurch war der Weg noch einmal etwas anspruchsvoller. Groß ausbremsen konnte er mich jedoch nicht mehr. Nach 7:18:43 erreichte ich unter tosendem Applaus das Dasseler Stadion. Ein Kind überreichte mir einen Schlüsselanhänger. Den gab es hier statt Medaillen. Tolle Idee. Gefällt mir sehr gut. 

 Von den anderen Teilnehmern und den Helfern, aber auch grade vom ASM bekam ich sehr viel Respekt zu spüren. Sogar Sieger Jörn Hesse (Delligser SC) war noch da und gratulierte mir als einer der Ersten. Nun ja, ich habe mich ja auch wirklich durchgebissen. Nochmal würde ich das so aber nicht machen.

2. Trailtestival

31 Samstag Okt 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Barkhausen, Nordrhein-Westfalen, Ostwestfalen, Porta Westfalica

  
Heute vor genau einem Jahr ging mein Blog online. Zur Feier des Tages stand heute mal was anderes im Programm. Nämlich das Trailtestival in Barkhausen, einem Ortsteil von Porta Westfalica. 

Ausgerichtet wurde es von Laufport Andreas, darunter mein langjähriger Lauffreund Andy König aus gemeinsamen Zeiten bei Hannover 96 Leichtathletik. In direkter Nähe zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal hatte man hier gut 3 Stunden Zeit Produkte der Marken Brooks, Mizuno, Rudy Project, Gore und Tom Tom auf genialen Trampelpfaden ausgiebig zu testen. Schöne Pfade bietet das Wiehengebirge hier einige. Das schöne Herbstwetter war noch ein toller Bonus obendrauf. Ich lief zwei verschiedene Runden, jeweils auch mit verschiedenen Produkten. Zum vergleichen prima. Nur die Schuhe behielt ich beide Runden an.
Auch wenn ich die Gegend von Wanderungen schon kannte, könnte ich noch Neues entdecken. Laufen kann man hier trotz der vielen Touristen jedenfalls sehr gut. 

  

Blick zum Wesergebirge

  
    

Ausflugsgaststätte Wittekindsburg

    

Magarethenklus

  

Moltketurm

  

Kaiser-Wilhelm-Denkmal

 

24. Ricklinger Volkslauf

25 Sonntag Okt 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Hannover, Laufpass, Ricklingen, Volkslauf

Es gibt so Tage, da läuft alles von alleine, man kommt in einen Flow und ballert eine gute Zeit runter. Und dann gibt es Tage, die sind das krasse Gegenteil. So einen Tag hatte ich heute. Die Nacht war trotz Zeitumstellung viel zu kurz. Gestern waren wir in Hamburg zum Rockabilly Mafia Jubiläumskonzert. Dementsprechend hatte ich weniger Schlaf als Bier. Lust zum Aufstehen hatte ich heute keine. Aber ich war schon gemeldet und in Ricklingen bin ich immer gern gelaufen. Also hin da. Recht spät war ich vor Ort. Der Schleichweg vom Parkplatz zur Startunterlagenausgabe war zugewuchert. Ich glaube, der wird offiziell nicht mehr genutzt. Grade noch rechtzeitig stand ich am Start. Mist! Vaseline vergessen zu benutzen. Egal, muss ohne gehen. Schließlich standen ja auch nur 10 km an.

Den Startschuss überhörte ich, Zeit verlor ich dadurch aber nicht. Zu Anfang wäre ich gerne schneller gelaufen. Das Feld bremste mich jedoch aus. Dann fing nach und nach an alles zu nerven. Irgendwo zwickte es, zu warm angezogen, die Hose rutschte, ein Klo wäre jetzt toll. Ich kam einfach nicht in meinen Rythmus. Ich quälte mich bei 11 Grad Celsius über die schöne Strecke. Im Ziel kam ich nach 51:43 an. Gut 2 Minuten schlechter als in Wettbergen.

Den Ricklinger Volkslauf mag ich echt gerne, aber heute war einfach nicht mein Tag. Nächstes Jahr ist 25. Jubiläum. Da werde ich erneut angreifen.

11. Warzer Esellauf

17 Samstag Okt 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Hils, Trail, Volkslauf, Wald- und Crosslauf, Warzen

Auf Mandy Krauses (Post SV Lehrte) Empfehlung hin fuhren wir heute in die Gemeine Warzen bei Alfeld/Leine. Zum 11. Mal fand hier heute der Eseltrail statt. Ein Rennen, deren Hauptlauf 13 km Spaß auf vielen Trails versprach. Steile Passagen und 261 Höhenmeter inklusive. Das klang schonmal vielversprechend.

Die Bewohner des Dorfes werden auch „Esel“ genannt. Das ist keine Beleidigung, sondern geht auf eine alte Überlieferung zurück. Dieser zufolge nämlich waren es Esel, die nach der Zerstörung des alten Dorfes die Besitztümer der Bewohner über den Rettberg zur neuen Ansiedlung trugen. Darum werden die Warzer auch heute noch Esel genannt und auch der Lauf trägt den Namen der Pferdeart.

Beim 13 km Lauf waren wir grade mal 22 Starter. Neben Mandy war auch Jörn Hesse (Delligser SC) dabei, den ich beim Otterndorfer Gezeitenlauf kennenlernen durfte. Die Strecke war wie erwartet sehr matschig. Der Regen der letzten Tage hatte den Boden ordentlich aufgeweicht. Der Asphaltanteil war sehr gering. Der größte Teil bestand aus schmalen Trampelpfaden, unasphaltierte Wald- und Feldwege und Graswegen, beziehungsweise sogar Wiese. Gut 11 km lief ich zusammen mit Henning Ohlmer, der hier Wiederholungstäter war. Auf den letzten 2 km konnte ich mich dann leicht absetzen. Nach 1:17:26 überquerte ich als 14. die Ziellinie. Jörn Hesse hatte den Lauf in 52:27 gewonnen, da hatte ich grade grob 9 km hinter mir. Schnellste Frau war Mandy in 1:00:15.

Während wir unterwegs waren lief Philine beim 1 km Lauf für Mädchen in 5:48 auf Platz 5.

Alles in allem war es eine sehr schöne Veranstaltung. Die Helfer waren alle super drauf. Eigentlich schade, das hier nur so wenig Teilnehmer waren. Beim 13 km Lauf waren es gefühlt mehr Streckenposten als Läufer.

10. Wettberger Volkslauf

11 Sonntag Okt 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Hannover, Laufpass, Volkslauf, Wettbergen

Bereits zum zehnten Mal fand heute  der Wettberger Volkslauf statt. Ein Lauf, der für mich zu den schönsten des Lauf(s)passes zählt. Ein Lauf, der in all den Jahren immer den Anspruch hatte noch besser zu werden, der nie still stand. Man merkte immer die Liebe und Hingabe von Orga und Helfern. Das Jubiläum wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. So startete ich heute zum fünften Mal hier, davon zum vierten Mal über 10 km. Ich hatte also auch ein kleines Jubiläum zu feiern.

Also machte ich mich völlig übermüdet auf nach Wettbergen. Übermüdet weil ich heute Nacht sehr viel Zeit vorm Fernseher verbracht habe. Schließlich war Ironman Hawaii. Bis zu Frodos Sieg habe ich nicht geschaut, irgendwann schlief ich ein, aber es wurde sehr spät. Wie dem auch sei. In Wettbergen war alles wieder optimal. Außer bei der Parkplatzsuche musste man sich nirgends lange aufhalten. Das Wetter war top. Schön kühl, sonnig und ein kalter Wind. Ok, letzterer hätte nicht unbedingt sein müssen.

Ich ging die 10 km gut an, konnte den Schnitt lange halten. Lediglich das Waldstück zwischen km 8 und 9 bremste minimal aus. Das Ziel erreichte ich nach einem grandiosen Endspurt in 49:50. Das ist nicht nur meine neue Jahresbestzeit, das ist meine beste Zeit seit 2012.

Diesmal blieb ich nach dem Lauf jedoch nicht mehr. Ich hätte die Atmosphäre gerne noch ein bisschen genossen. Mir war aber einfach zu kalt und ich hatte all meine Sachen im weit entfernten Auto liegen. 

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