Kleine Runde durchs Springer Skigebiet

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Endlich liegt Schnee. Und das schon ein paar Tage. Nachdem ich gestern schon durch die Feldmark wetzte wollte ich heute was schöneres, anspruchsvolleres laufen. Ich machte mich also auf ins hiesige Skigebiet. Ja, richtig gelesen. Springe hat ein Skigebiet. Das zweitnördlichste in Deutschland. Auf drei Pisten und drei Loipen kann man sich hier nach Herzenslust austoben, wenn denn genug Schnee liegt.  

Für den alpinen Skibetrieb war es heute jedoch zu wenig. Die Pisten waren nicht freigegeben. Zum laufen war es aber schön. Der Schnee knirschte unter meinen Speedcross 3, die sich hier richtig wohlfühlten. Dank SealSkinz blieben meine Füße trocken und fühlten sich ebenso wohl. Eine gute Kombination bei diesen Verhältnissen. Ab und zu sah ich rodelnde Kinder. Obgleich ich mehr erwartete. Schließlich sind noch Ferien. Vielleicht war ich aber auch nur zu früh unterwegs. Es war grade erst Mittag. Der Springer Steinbruch läutete das Finale meiner heutigen Laufrunde ein.  

 Nach einem kurzen Moment Genießens der kaum vorhandenen Aussicht peste ich hinab zum Ausgangspunkt. Mit tollen Eindrücken des verschneiten Deisters beendete ich meine kleine aber fordende Tour. Gerne wäre ich noch länger gelaufen, doch die Spätschicht rufte. Leider hat man nicht immer die Zeit, die man haben möchte.

Jahresrückblick 2015

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Kaum hat man sich an das neue Jahr gewöhnt, ist es auch schon wieder rum. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Schließlich hatte ich neben tollen Zielzeiten auch mit meinem ersten DNF zu kämpfen.

Meine mir vorgenommen Trainingskilometer habe ich weder beim laufen, noch auf dem Fahrrad, noch beim schwimmen geschafft. Da konnte auch die „Challenge: 30 Tage – 300 km“ nichts mehr dran ändern. Trotzdem lief ich 2015 bei so vielen Marathons oder Ultras wie noch nie über die Ziellinie, nämlich gleich 16 mal. Zusammen mit den kürzeren Volksläufen komme ich so auf 838,1 Wettkampfkilometer. Für mich ein neuer Rekord.

Für nächstes Jahr steht mit der TorTour de Ruhr schon der erste Hochkaräter an. Auch will ich zum 50. Mal einen Marathon schaffen. Im Training will ich das schaffen, was ich dieses Jahr schaffen wollte.

Auch auf meinem Blog hat sich einiges getan. Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 4.200 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Ich wünsche euch allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016. Mögen all eure Vorhaben erfolgreich sein.

40. Berliner Pfannkuchenlauf

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Wie auch schon 2013 verschlug es mich auch heute zum Berliner Pfannkuchenlauf für den sportlichen Jahresausklang.

  
Wieder zusammen mit Michael Blume lief ich die 9,9 km Runde über den Teufelsberg. Heute konnte ich im Startblock sogar noch Karsten Ahrens antreffen, den ich ja schon von diversen Läufen in der Heimat kenne. Auch packte mir dort jemand unbekanntes an den Schwanz. Vom Kostüm natürlich, was dachtet ihr denn?

Die Stimmung war sehr ausgelassen und der Lauf machte wieder viel Spaß. Wir konnten die Runde sogar schneller als beim ersten Mal beenden. Nur auf den Sekt auf dem Gipfel verzichteten wir. Dafür gab es im Ziel ja noch Berliner Pfannkuchen, die wir gemeinsam mit unseren Mädels genossen.

16. VR Bank Silvesterlauf in Oeversee

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Wie vor zwei Jahren hatte ich heute Gelegenheit, beim Silvesterlauf in Oeversee teilzunehmen. Nadine und Philine wollten nicht mit. Ich entschied mich also für den 11,3 km langen Hauptlauf nach Tarp und zurück durchs Treenetal.

Start und Ziel war wieder an der Eekboomhalle. Hier hatte sich einiges verändert. Das kleine Wäldchen zwischen Straße und Halle war verschwunden. Dafür gab es einige, wenige Parkplätze mehr. Für mich war keiner mehr da, ich parkte in einer Nebenstraße. 

Der Start vor der Halle erfolgte gemeinsam mit dem, der 5,2 km Läufer. Das Rennen ging nicht mehr in meinen Streak mit ein. Heiligabend lief ich den 35. und letzten Tag. Zwei Tage Pause über Weihnachten taten mir gut. 

Den ersten Teil kannte ich schon, da man die Strecke identisch mit der kleineren Runde läuft. Nur gab es beim langen Lauf noch einen Zwischenabschnitt nach Tarp und zurück, den die 5,2er ausließen.

Teilweise glich der Lauf einem Crosslauf. Der Regen der letzten Tage hatte die unasphaltierte Streckenabschnitte ordentlich aufgeweicht. Gut die Hälfte war so zu laufen, die andere Hälfte waren asphaltierte Radwege und Straße.

Die Strecke kam mir kürzer als 11,3 km vor. Ich lief nicht nach Uhr, aber wenn man regelmäßig Zehner läuft bekommt man ein gutes Gefühl dafür. Und ich sollte recht behalten. Wegen Überflutung war wohl ein Teil der originalen Streckenführung gesperrt. 

     

  Nach 58:44 war ich im Ziel. Dort traf ich noch auf einen Mitläufer, der Ursprünglich aus meiner Heimat kam, jetzt aber in Hamburg lebt. Viele Grüße an dieser Stelle nochmals.

Hafentour am Mittellandkanal

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Heute hatte ich in Hannover zu tun. Da lag es natürlich Nahe meinen 33. Lauftag gleich dort zu verbringen. 

Von Vinnhorst lief ich am Mittellandkanal entlang zum Brink-Hafen. Als es auf der nördlichen Seite nicht weiterging drehte ich um und wechselte alsbald möglich das Ufer. Mein nächster Wendepunkt lag am Nordhafen. Um noch ein bisschen Strecke zu machen wechselte ich nochmal das Ufer und lief auf Teilstücken der Strecke vom Vinnhorster Volkslauf. Insgesamt kam ich auf 11 km.

Ich probiere ja gerne neue Strecken aus. Beim Laufen brauch ich Abwechslung. Das ist für mich Freiheit. Ich kann jederzeit entscheiden, wo ich weiter laufen will. Auf der heutigen Runde war es spannend auf die Umgebungsgeräusche zu achten und zuzuordnen, wo sie herkamen. Wie ist das bei euch? Probiert ihr auch gerne neue Strecken aus oder lauft ihr bevorzugt feste Routen? 

Mittellandkanal

  

Brink-Hafen

  

Nordhafen

  

Nordhafen

 

Eckerlochstieg Schierke – Brocken

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Der letzte aufregendere Trainingslauf des Jahres führte Torben „Black Flash“ Buls und mich heute von Schierke auf den Brocken und zurück.

Den Brocken zu erlaufen hatten wir schon lange auf dem Zettel. Irgendwie kam aber immer was dazwischen. Heute, wo wir beide Urlaub hatten, sollte es klappen. Nur das milde Klima entsprach nicht ganz unseren Vorstellungen, waren es in Schierke doch noch 9 °C. Warum eigentlich Schierke? Schließlich wäre es für uns nach Torfhaus oder Ilsenburg näher gewesen und die Laufstrecken wären auch weiter gewesen. Über Ilsenburg hätten wir auch bedeutend mehr Höhenmeter vor uns gehabt. Nun, der Eckerlochstieg von Schierke ist meiner Meinung nach der schönste Weg nach oben, zugleich auch der technisch anspruchsvollste. Schließlich verlangt der steinige Wanderweg doch einiges ab. Zudem erspart man sich den ollen Plattenweg. Nur den letzte Kilometer zum Gipfel läuft man auf Asphalt. Über das schnellere Vorrankommen waren wir aber auch froh. Hier oben war es bedeutend kälter. Das Thermometer am Brockenkiosk zeigte nur noch 0 °C an. Gefühlt waren es noch weniger. Wir befanden uns inmitten einer Wolke. Dazu kam eine steife Brise am Gipfelfelsen, bei der ich schlecht Luft bekam. Wir entschieden uns, nicht lange zu verweilen.

Den Weg zurück liefen wir nahezu identisch. Auch bergab bot uns der Eckerlochstieg viel Grund zur Freude. Wir hüpften eigentlich eher von Stein zu Stein als das wir liefen. Erst weiter unten konnten wir wieder traben. Aber auch hier war der Untergrund noch steinig, wurzelig und hart. So richtig gut laufen ließ sich erst der letzte Abschnitt, der uns parallel zur „Kalten Bode“ entlang zurück zum Parkhaus führte. Hier endete mein 32. Lauftag in Folge.

Gerne werden wir eines Tages wieder auf den Brocken laufen. Aber wann und ob das dann wieder von Schierke aus sein wird kann ich noch nicht sagen. Der Harz hat noch so viel zu bieten.

  
  

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ – Johann Wolfgang von Goethe


    

Challenge: 30 Tage – 300 km geschafft

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Nun sind sie um, die 30 Tage. Das Wichtigste zuerst: ich habe es geschafft. Nachdem ich die 300 km schon Montag geknackt hatte, konnte ich ruhiger weitermachen. Ich liebäugelte zwar noch mit dem heutigen 70. Idaturmmarathon, aber entschied mich dann doch dagegen und ging lieber zu Hannover 96-Bayern München (0:1). Mit dem heutigen Nachtlauf durch Springe komme ich nun auf 30 Tage und 350,34 km. 

Zu Anfang viel mir die Challenge schwer. Doch nach dem ersten zwei Wochen kam ich in einen guten Rhytmus und es fing an, mir mehr und mehr Spaß zu machen. Die Challenge hat mir viel gegeben, nicht nur zusätzliche Trainingskilometer. Ich glaube, ich mache noch ein bisschen weiter, wenn auch nicht lange. Spätestens an Weihnachten wird es mir egal sein ob ich zum laufen komme oder nicht.

  

55. Gevatterseemarathon

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Heute ging es mal wieder auf einen Marathon zu Jobst von Palombini. Neben seinem Idarurm-Marathon bietet er auch eine flache Strecke an. Nämlich den Gevatterseemarathon. Dort lief ich heute zum ersten Mal. Man läuft einen kleinen Zubringer zur Runde, welche dann zehn Mal absolviert werden muss. 

 Das Teilnehmerfeld war wieder eine gute Mischung aus bekannten und unbekannten Läufern. Die erste Runde liefen wir noch dicht beieinander. Nur Jobst legte schon gut vor. Die beiden kommenden Runden begleitete mich Sebastian Höltje. Er zog mich gut, lief dann aber alleine weiter. Den Rest lief ich alleine. Klar, mal überrundete man wen und mal wurde man überrundet. Das erste Mal von Jobst, ungefähr bei der Halbmarathonmarke. Heute hatte er Probleme, wohl eine Zerrung, die nach einer Weile aber keine Probleme mehr verursachte. 

 Die zweite Hälfte lief für mich auch recht gut. Teilweise hatte ich zwar nicht mehr so richtig Lust, aber ich zog doch recht gut durch. Klar, war ich langsamer. Ohne Begleitläufer ist es halt doch anstrengender. Zudem forderten die matschigen Wege auch einiges ab. 


Ich lief hier heute nicht nur meinen sechsten Marathon in sechs Wochen, sondern auch meinen drittschnellsten reinen Marathon dieses Jahr. Ohne den ganzen Matsch wäre ich vielleicht sogar schneller als in Hanburg gewesen. Meine Zielzeit heute: 4:49:52 

 
In der Challenge: 30 Tage – 300 km liege ich jetzt bei Tag 23 – 297,85 km. Zumindest mit der Strecke bin ich also fast durch. Jetzt gilt es nur noch den Streak zu halten.

 

Jede Oma zählt

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Liebe Freunde, liebe Familie!

Nun bin ich mittlerweile mehr als 30 mal Marathon oder weiter gelaufen. Im Laufen habe ich ein tolles Hobby gefunden, ich erlebte viel, habe viele nette und interessante Menschen kennengelernt. Der Sport hat mir viel gegeben. Nun wird es auch mal Zeit was zurückzugeben. Ich laufe nämlich nur, weil ich Spaß dran habe. Andere laufen, weil sie es müssen, sei es zum Wasser holen oder um zur Arbeit zu kommen. Um darauf aufmerksam zu machen und um zu helfen habe ich mich der Laufkampagne „Jede Oma zählt“ von HelpAge Deutschland e.V. angeschlossen. Hierbei handelt es sich um die einzige deutsche Hilfsorganisation, die schwerpunktmäßig alte Menschen unterstützt. „Jede Oma zählt“ setzt sich hierbei für Großmütter-Enkel-Projekte ein.

Jeder, der mich länger kennt weiß, das ich meinen ersten Volkslauf meiner kürzlich verstorbenen Oma gewidmet hatte. Meine Oma war für mich immer ein ganz besonderer Mensch. Umso mehr freut es mich, das ich mit dieser Aktion anderen Omas helfen kann. Diesen Omas, die alles für ihre Enkelkinder tun möchte ich meinen Start beim 43. BMW Berlin Marathon widmen. 

Mit dieser Aktion möchte ich Spenden sammeln für „Jede Oma zählt“. Über eure Spenden würde ich mich sehr freuen. Natürlich erhalten alle Spender eine Quittung von HelpAge. 

Hier geht es zur Spendenaktion. Vielen Dank für eure Spenden!