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~ Aus den Memoiren eines Ausnahmeantiathleten

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Kategorien-Archiv: Wettkampf

37. Mühlenberger Nikolauslauf

07 Sonntag Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Hannover, Laufpass, Mühlenberg, Volkslauf

Einen Tag nach meinen Nikolaushalbmarathon in der Bordenauer Feldmark stand der 37. Mühlenberger Nikolauslauf auf dem Programm. Wobei man heute ja eher von einem Adventslauf sprechen könnte. Für mich der letzte Lauf aus dem Laufpass Hannover in diesem Jahr.

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10 km sollten es für mich heute werden. Eine kleine Auftaktrunde und vier Runden über und um die Bezirkssportanlage auf dem Mühlenberg. Vom Prinzip also so wie gestern, nur kürzere Runden. Bei angenehmen 5 °C lief ich gemütliche 54:50, während meine Mädels mich an der Strecke anfeuerten.

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Der Lauf war wieder sehr schön. Im Laufpass habe ich jetzt mit genau 15 Läufen Bronze erreicht. Reicht mir auch dieses Jahr. Schließlich war ich auch bei vielen anderen Veranstaltungen dabei.

2. Moonlight Marathon in der Bordenauer Feldmark (Halbmarathon)

06 Samstag Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 2 Kommentare

Der 2. Moonlight Marathon in der Bordenauer Feldmark war für mich schon ziemlich gegensätzlich zum Debüt im August.
Damals starteten wir im hellen. Heute war es gleich stockdunkel. Ich hatte keine Fahrradbegleitung. Und ich war nur für den Halbmarathon gemeldet.
Was sich aber nicht geändert hat war das familiäre Flair dieser Veranstaltung. Und so kam es, dass ich den ganzen Lauf in Begleitung lief. Danilo Striegler lief sowieso die ganze Zeit bei mir. Eine ganze Weile lief Brigitte Eberle bei uns mit, oder wir bei ihr. Wie man es nimmt. Die letzten Kilometer liefen wir mit Heiner Schütte zusammen und plauderten über seinen Schloss-Marienburg-Marathon. Eigentlich schade, dass Danilo und ich dann auch bald am Wendepunkt umdrehen mussten. Aber wir liefen ja nur die Hälfte.
Vom Ziel gingen wir zum Verpflegungspunkt, wo wir unsere Medaillen bekamen. Wir verabschiedeten uns und fuhren gleich heimwärts. Morgen steht ja schon der nächste Lauf auf dem Zettel.

2. Schloss-Marienburg-Marathon

22 Samstag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Hannover, Marathon

Während in Hannover der Steelman ausgetragen wurde fand nicht weit entfernt in Adensen das Familientreffen der Marathonsammler und Vielläufer statt. Heiner Schütte hatte zum 2. Schloss-Marienburg-Marathon geladen. Und viele sind der Einladung gefolgt.
Beim Briefing wurden mehrere Jubiläumsläufer geehrt. Die Strecke hatte sich zum Vorjahr nur minimal verändert. Nachdem wir dann auch noch auf das Rauchverbot im Wald hingewiesen wurden erfolgte Punkt 10:00 Uhr der Startschuss.
Ich lief zusammen mit Maik Barbara (OG Hannover) die ersten Kilometer, dicht gefolgt von Danilo Striegler (LLG Springe) und Torben Buls (The Runners), der sich für den Halbmarathon entschieden hatte. Torben waren wir recht früh zu langsam, so das wir die Serpentinen zum Schloss Marienburg als Trio bestritten.
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Maik kam bedeutend besser den Berg hinauf und setzte sich noch vor dem Burgtor ab.
Im Burghof stand wieder der erste Verflegungspunkt.

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Dieser VP hat ja schon an für sich eine besondere Atmosphäre. Das i-Tüpfelchen war aber wieder die musikalische Unterlegung per Dudelsack.
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Der nächste Teil der Strecke führte Danilo und mich über schöne Wanderwege durch den Wald. Mittendrin gab es einen gut beschallten Checkpoint. Die Partystimmung der Helfer hier war unglaublich gut. Da freut man sich schon aufs nächste Treffen.
Vom Wald liefen wir zurück nach Adensen. Vorbei am Start- und Zielbereich ging es nun auf den zweiten Abschnitt des Rundkurses, der wie eine acht angelegt ist.

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Die Stimmung in Adensen war wieder herrlich. Überall standen Leute und applaudierten uns. Stellenweise gab es auch wieder Musik.

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Die nächsten Kilometer führten uns über Feld- und Waldwege. Zuerst verlief die Route vorbei am Windpark grob Richtung Gestorf, ehe wir dann wieder nach Adensen zurückgeleitet wurden.
Wir starteten durch in die zweite Runde. Die Strecke war deutlich leerer geworden. Die Halbmarathonis waren raus und das Marathonfeld zog sich schon weit auseinander.

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Bis zum Wald kamen uns jede Menge Marathonis entgegen. Die waren schon gut 7 km weiter als wir und hatten die meisten Höhenmeter hinter sich gebracht.
Für uns stand jetzt aber erstmal der Marienberg zum Zweiten an.
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Danilo wirkte noch recht frisch. Ich hingegen merkte immer mehr, das mir noch der KiLL in den Beinen steckte. Trotzdem holten wir in den Serpentinen zusammen den Maik ein. Maik erzählte, er wäre an einer Wurzel hängen geblieben. Danach hatte er mit Krämpfen zu kämpfen.
Den Verpflegungspunkt im Burghof erreichten wir zu dritt. Danach konnte ich Danilos Tempo nicht mehr halten. Maik blieb hinter mir.
Ich kämpfte mich durch den Wald zurück nach Adensen. Hier sollte Maik wenig später sein Rennen abbrechen.
Die nächsten Kilometer ging ich mehr als das ich lief. Meine Beine waren mir einfach zu schwer geworden. Irgendwann holte mich Günter Schmidt (Marathon4you) ein. Wir waren beide sehr erfreut wieder einen Laufpartner gefunden zu haben. Und so liefen wir den Rest zusammen.
IMG_4660.JPGGehpausen benötigte ich so gut wie keine mehr. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie gut ein bisschen Ablenkung tut.
Das Ziel erreichten wir beide in unter 5:20:00. Damit war ich noch ein paar Minuten schneller als im Debutjahr.
Nach einer herrlichen Dusche feierten Danilo und ich zusammen mit Helfern und Teilnehmern noch ein bisschen den erfolgreichen Lauf. Die Streckenposten aus dem Wald sorgten auch hier wieder für eine ordentliche Beschallung.
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Der 2. Schloss-Marienburg-Marathon war wieder eine wunderschöne Veranstaltung. Dieses Jahr war das Wetter auch noch schöner als 2013. die Wege ließen sich gut laufen.
Vielen Dank an Heiner Schütte und seinen ganzen Helferinnen und Helfern. Bei euch merkt man bei jedem einzelnen wieviel Spaß ihr an der Veranstaltung habt. Den Spaß hatte ich heute auch wieder.

– Bericht von Frank Jungclaus
– Bericht von Günter Schmidt
– Video von Frank Pachura

KiLL50 – FROM DUSK TILL DAWN

09 Sonntag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 3 Kommentare

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Alfeld (Leine), Hildesheim, Ultramarathon

„Du läufst durch den Wald. Hektisch schwenkt der Lichtkegel deiner Kopflampe durch den seichten Nebel.Es wird kalt sein und wahrscheinlich nass. Du startest wenn es dunkel geworden ist. Das Büchsenlicht zur Jagd auf die Schwarzkittel ist auch noch gut und unsere Jäger alle blind. Du hoffst inständig die nächste Markierung nicht zu übersehen. Dein Ziel wird es sein so schnell wie möglich diesen Wettkampf hinter dich zu bringen. Zur Belohnung darfst du deine Verpflegung auch komplett selber mitschleppen. Wir Helfer liegen nämlich lieber im Warmen. Vielleicht gibt es unterwegs noch ein oder zwei Verpflegungsstationen. Aber das müssen wir noch überlegen 😉
Der KiLL50 mit seinen über 2000 Höhenmetern wird kein Spaziergang. Lange Rampen und steile Anstiege werden von deinen Beinen und von deinem Kopf alles fordern. Im November ist zusätzlich noch das Wetter gnadenlos. Und auch wenn der Weg überwiegend im Wald verläuft, musst du nassgeschwitzt aufs offene Feld hinaus. Der Wind, der Schnee oder der Regen wird die letzte Wärme aus deinen Gliedern ziehen.
Wir freuen uns auf dich!“

Vor über zwei Jahren machten mich Tom Bischoff und Peter Müller heiß auf den KiLL50. Endlich bekam ich meine Chance.
KiLL steht für „Kein idyllischer Landschaftslauf“. 50 für 50 Meilen, also etwa 80 km. Das ganze findet im November statt, wenn man gut mit Kälte und Nässe rechnen kann. Damit man die schöne Landschaft auf der Strecke mit gut 2000 Höhenmeter nicht zu sehr genießen kann, findet das ganze im Dunkeln statt.

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Zur Begrüßung bekam ich neben dem Haftungsausschluss auch gleich die Finishermedaille, hier eine BW Hundemarke mit eingeschlagenem Namen. Wer den Lauf nicht beendet, so verlangt es die Tradition, dessen halbe Marke endet an einem kleinen Skelett namens KiLL BiLL 2.0.
Pünktlich um 16:00 Uhr begann Rennleiter Michael mit dem Briefing in der Kulturherberge Wrisbergholzen, dem Start-, Ziel- und zweiten Verpflegungspunkt für die nächsten Stunden. Die Einweisung fiel sehr ausführlich aus. Die Strecke war neu und neben mir waren noch viele andere Ersttäter dabei. Da erst eine Treibjagd stattgefunden hatte brauchten wir weder mit viel Wild, noch mit Jägern rechnen.
Nach dem Briefing ging ich noch schnell meine Ausrüstung durch. Ich hatte nichts zu Hause vergessen. Gut!
Pünktlich um 17:00 Uhr fragte Michael, warum wir denn noch hier seien. Kurz darauf setzte sich die Läuferschar in Bewegung.
Zuerst ging es bergab, gleich auf einen matschigen Pattweg. Wir verließen den Wald und passierten erst Wrisbergholzen, danach Westfeld. Durch die Feldmark begleitete uns der Sonnenuntergang. Die ersten Stirnlampen wurden aktiviert. Ich wartete mit meiner noch um mich besser an die Dunkelheit zu gewöhnen und um die Batterien zu schonen.

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Kurz hinter Petze wurde es mir jedoch auch zu dunkel. Ich stellte meine Petzl auf die dunkelste Stufe ein. Das reichte mir vollkommen aus. Der Mond warf ein gutes Licht dazu. Die Streckenmarkierungen waren im Schein der Lampe gut zu sehen.

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Ich startete viel zu schnell ins Rennen. Das wurde mir aber erst so richtig bewusst, als ich von Alex Ritter vom TSV Victoria Linden eingeholt wurde. Wir palaverten ein bisschen, doch irgendwann konnte ich sein Tempo nicht mehr sinnvoll halten. Also lies ich ihn ziehen. Das war nach etwa 13 km. Von nun an sollte ich auf mich allein gestellt bleiben.
Ich steckte mir die Kopfhörer meines ausgedienten iPhone 4 in die Ohren. Um mich ein bisschen abzulenken hatte ich mir extra ein Hörbuch mitgenommen. Stephen King als Richard Bachmann. „Todesmarsch“. Genau das richtige für eine Nacht in Bewegung.
Und so lief ich über die hiesigen Trampelpfade auf den Tosmarberg.
Ich schlug das Gipfelbuch ein und freute mich über den Gruß vom Team Raidlight.

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Während ich den Eintrag vornahm, würde ich von Peter und Tom überholt, dicht gefolgt von einer ganzen Gruppe Läufern. Ich versuchte mich an die Gruppe dranzuhängen, konnte aber nicht lange mithalten. Und so war ich wieder alleine im Wald.
Irgendwo hinter Diekholzen, vielleicht etwa bei der gedachten Halbmarathonmarke, begann wieder ein schöner Trampelpfad. Diesen musste ich ca. 4 km folgen, ehe es über einen größeren Wirtschaftsweg bergab ging. Am Waldesrand überholte ich einen anderen Teilnehmer. Etwas später stieg er am ersten Verpflegungspunkt aus dem Rennen aus.
Für mich ging es nun aber erstmal weiter Richtung Barfelde. Dort sollte bei der Reservistenkameradschaft Despetal die erste Pause anstehen.

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Ich stärkte mich bei Tee, Malzbier und Weihnachtsgebäck und ließ meine Trinkblase nachfüllen. Nebenbei erfuhr ich, dass noch vier Teilnehmer hinter mir wären.
Als Heiner Schütte (100 Marathon Club) das Gebäude betrat, brach ich auf. Die ersten Meter kannte ich vom Zeittunnelmarathon. Nur war die Strecke heute einsam und verlassen.
Ich ließ Barfelde hinter mir. Die nächsten vier Kilometer ging es über Feldwege nach Heinum. Weit hinter mir sah ich eine Lampe. Das musste Heiner sein.
In Heinum passierte ich die Hauptstraße. Es ging bis zum Friedhof leicht bergab. Von nun an sollte es über einen längeren Abschnitt wieder hoch gehen. Am Waldrand blickte ich nochmal zurück. Das Licht sah ich nicht mehr.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich Punkt 23:00 Uhr den 1926 errichteten Tafelbergturm.

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Selbstredend nahm ich mir die Zeit, ihn zum zweiten Mal
in meinem Leben zu erklimmen. Die Aussicht über die nächtliche Landschaft war es mir wert.

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Endlich ging es wieder bergab. Erstmal. Ich passierte die Marathonmarke gegen 23:39 Uhr. Mehr als die Hälfte lag nun hinter mir. Zur Feier folgte auch sofort wieder ein längerer Anstieg.
Das letzte Stück zur Kulturherberge zog sich.
Nach etwa 8:30 h, ich weiß es nicht mehr genau, erreichte ich endlich den zweiten Verpflegungspunkt.
Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Läufer schon fertig. Drei weitere, darunter Heiner, mussten leider aufgeben. Das könnte man gut an den an KiLL BiLL 2.0 angebrachten Marken erkennen. Nun waren also nur noch zwei Teilnehmer hinter mir. Einer der Finisher erkannte mich wieder. Es war der freundliche Läufer, der mir beim „Lauf, der nie stattfand“ in Runde 2 entgegen kam.

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Ich stärkte mich und füllte den Trinkrucksack wieder nach. Dann ging es wieder „back on Track“.
Die zweite Runde führte mich in und um den Sackwald. Nähe einer Schutzhütte bei km 58 kamen mir zwei Läufer entgegen. Da hatte sich wohl wer verlaufen. Gut einen Kilometer später gelang ich an den touristischen Höhepunkt der zweiten Runde. Zur Irminsul bei km 59.

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„Sie verehrten auch unter freiem Himmel einen senkrecht aufgerichteten Baumstamm von nicht geringer Größe, den sie in ihrer Muttersprache ,Irminsul‘ nannten, was auf Lateinisch ,columna universalis‘ (dtsch. All-Säule) bedeutet, welche gewissermaßen das All trägt.“
Rudolf von Fulda, 863 n.C.

Den nächsten Kilometer ging es jetzt wieder runter bis zu einem Umspannwerk. Ich schaute zurück und sah zwei Stirnlampen.
Ich lief über eine Wiese und dann wieder in den Sackwald. Nach einer Weile fand ich mich auf der Strecke des Schneewittchen Trails wieder. Nur lief ich entgegen der damaligen Laufrichtung. Des Öfteren hatte ich das Gefühl von den Stirnlampen eingeholt zu werden. Letztendlich war es aber immer der Mond, der jetzt sehr hell leuchtete.
Ich erreichte den unbemannten VP. Nach zwei Bechern eiskalter Cola lief ich sofort weiter. Ich glaubte noch immer meine Verfolger dicht hinter mir zu haben.
Nach einer Weile ging es wieder raus aus den Wald. Das nächste Dorf war nun Sack. Kurz vor dem Ortsschild blickte ich in viele Augenpaare neben mir. Das war zu diesem Zeitpunkt schon recht unheimlich.
Mein Hörbuch war zu Ende und es wurde langsam hell.

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Auf dem letzten Kilometer vor der Kulturherberge wurde ich mit dem Sonnenaufgang belohnt. Sowas ist ja an für sich schon schön, aber wenn man die ganze Nacht durchgelaufen ist, nimmt man sowas noch viel intensiver wahr.

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Ein paar Minuten später beendete ich mit meinem traditionellen Endspurt den KiLL. Laufzeit 14:25 h.
Im Ziel gönnte ich mir eine leckere Suppe zum Frühstück. Michael verewigte meine Zielzeit auf der Hundemarke. Hier „graviert“ der Chef noch selber. Ohne Aufpreis.

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Pünktlich um 10:00 Uhr erfolgte die Siegerehrung. Obwohl man das eher Ehrung aller Teilnehmer nennen konnte. Ganze 40 Minuten erzählte Michael was zu jedem Teilnehmer und überreichte persönlich die Urkunden. Das war mal wieder sehr familiär. Aber letztendlich sind wir Ultraläufer doch auch eine große Familie.

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Sieger war übrigens Georg Kunzfeld. Er raste in genau acht Stunden über die Strecke. Meine beiden Verfolger kamen nach 15:14 h ins Ziel.
Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal bei allen Therapeuten bedanken. Und natürlich bei Susanne und Michael. Vielen Dank für diesen urigen Lauf!

– Bericht von Frank Jungclaus
– Bericht von Michael Hartmann
– Bericht von leinetal24

23. Springer Viereinhalbstundenlauf – Zum zweiten Mal Gesamtsieger

10 Samstag Mai 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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4 1/2 h Lauf, Deister

In diesem Jahr reichte mir eine mittelmäßige Leistung von 39 km zum Gesamtsieg beim vereinsinternen Lauf der LLG Springe. Platz 2 teilten sich Fred Neumann, Michael Raabe und Frank Schrader mit je 24 km. Dritter wurde Roland Ertel mit 22,5 km.
Beste Frau war unsere 1. Vorsitzende Heike Heinemeyer mit 21 km.
Nadine und Philine legten je 7,5 km zurück, was mich besonders stolz macht.
Nach dem Lauf ließen wir den Tag noch am Naturfreundehaus bei Bratwurst und Kaltgetränken ausklingen.

1. Schloss-Marienburg-Marathon

23 Samstag Nov 2013

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Hannover, Marathon

Ein Dreiviertel Jahr Vorfreude auf den 1. Schloss-Marienburg-Marathon wurden nicht enttäuscht. Sehr schöne, anspruchsvolle Strecke, viel Matsch und gute Stimmung. Danilo Striegler lief seinen ersten Marathon und Philine hatte ihren ersten live Auftritt unter ihrem Künstlernamen „Selina“ mit „Applaus, Applaus“.

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Namensgeber für den Lauf: Schloss Marienburg

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Musikalische Unterhaltung beim ersten VP…

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…der im Burghof war.

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Stolz wie Bolle: Danilo

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2. Zeittunnelmarathon 

27 Sonntag Okt 2013

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Barfelde, Hildesheim, Marathon

Der 2. Zeittunnelmarathon lief für mich ähnlich wie die Premiere im Vorjahr. Nur langsamer. 

Am Start war dieses Mal auch ein Filmteam vom NDR, welches einen kleinen Bericht über den Zeittunnelmarathon drehte. Auf der kleinen Strecke sah ich sie immer wieder mal. 

Zuschauer waren heute weniger an der leicht geänderten Strecke. Die Stimmung litt aber nicht darunter. Ganz im Gegenteil. Barfelde war wieder in Partylaune. An vielen Ecken waren wieder kleine Feiern und es gab sogar ein kleines Feuerwerk.

Kurz vorm Ziel sicherte ich mir dann noch die rote Laterne und damit den Pokal für die schnellste Schnecke.

Schnellste Schnecke in 5:18:17

12. Benther Berglauf

03 Donnerstag Okt 2013

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Hannover, Laufpass, Volkslauf

Der Benther Berg rufte mal wieder. Natürlich wollte ich dem Ruf wieder folgen. So kam es also, dass ich zusammen mit Danilo Striegler per Bahn und Fahrrad nach Benthe reisten. Meine Mädels fuhren mit dem Auto hin. Philine wollte nämlich auch laufen.
Sichtlich nervös stand sie am Start zu ihrem 550 Meter Bambinilauf. Die Nervosität tat ihr aber scheinbar gut, lief sie doch in 3:06 auf Platz 5 aller Mädchen. Im Ziel war sie genau wie wir stolz wie Bolle. Zu Recht.

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Während die Mädels wieder nach Hause fuhren lief ich die 10 km um den Benther Berg. 55:32 benötigte ich heute dafür.

20141216-192620.jpgGutes Beispiel für weniger gut platzierte Reklame.

40. BMW Berlin Marathon

29 Sonntag Sept 2013

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Schlagwörter

Berlin, Marathon, Straßenlauf

Berlin-Marathon zum Zweiten. Dieses Mal stand ich gänzlich allein am Start. Michael Blume hatte dieses Jahr keine Lust zu laufen. Er wollte den Marathon aus einer anderen Perspektive erleben und meldete sich als Helfer. Torben Buls (THE RUNNERS) wollte laufen, musste aber krankheitsbedingt kurzfristig absagen.  

Auf den Start auf der „Straße des 17. Juni“ müsste ich heute nicht so lange warten. Mit der Zielzeit vom Vorjahr hatte ich mich für einen schnelleren Block qualifiziert. Ideale Vorraussetzungen also, um heute etwas schneller unterwegs zu sein.

Den Startschuss zum Jubiläumslauf gab Haile Gebrselassie persönlich ab. Neben ihm standen die anderen acht Athletinnen und Athlethen, die hier einst Weltrekord gelaufen sind. Unter den Augen dieser Lauflegenden startete ich ins Rennen. 

 

Ich lief wieder gut los. Die Stimmung an der Strecke der Menschenmassen und der gut 80 Bands trugen mich gut durchs Rennen. Besonders gefreut habe ich mich, als ich Michael Nähe der Strecke gesehen hatte. Das war ungefähr auf der Hälfte der Strecke. Ein weiteres Highlight war, dass ich „Jan’s Drum Station“ wieder gesehen hatte. Zum verweilen blieb mir aber leider keine Zeit. Schließlich wollte ich ein vernünftiges Rennen abliefern. Und das Tat ich auch. 

 

Mit einer Zielzeit von 4:34:18 war ich knapp eine halbe Stunde langsamer als letztes Jahr. Trotzdem lief ich immerhin Jahresbestzeit. 

 

Sieger wurde übrigens Wilson Kipsang (KEN) mit neuer Weltrekordzeit in 2:03:23 Stunden. Bei seinem Zieleinlauf stahl ihm ein Flitzer die Show. Übrigens der Gleiche, den ich neulich schon bei Hannover 96 – FC Augsburg gesehen hatte. Soviel also zu den verschärften Sicherheitsmaßnahmen.

Davon erfuhr ich jedoch erst sehr viel später. Erstmal genoss ich die Sonne vorm Reichstag und das schöne Gefühl, angekommen zu sein.

  

1. SportScheck Nachtlauf Bremen

24 Freitag Mai 2013

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

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Bremen, Volkslauf

Die größte Laufserie Deutschland kommt erstmals nach Bremen. Das wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Also machte ich mich zusammen mit Henrike und Torben Buls (The Runners) auf in die Hansestadt.
Wir waren recht früh da, da wir noch unsere Startunterlagen abholen mussten. Nebenbei könnten wir bei den letzten Handgriffen zum Aufbau zuschauen. Start- und Zielbereich lagen auf dem Marktplatz/Domshof.

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Nachdem wir uns unsere orangenen Laufshirts gesichert hatten blieb noch etwas Zeit zum Sightseeing. Ein Besuch bei den berühmten Bremer Stadtmusikanten durfte da natürlich nicht fehlen.

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Henrike, die sich für die 5 km eingeschrieben hatte, startete zuerst.

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Torben und ich wollten die 10 km Laufen. Pünktlich um 22:00 Uhr wurden wir auf den Rundkurs geschickt. Die 2,5 km Runde führte uns von Bremen-Mitte über die Weser in die alte Neustadt und zurück. Wir kamen gut ins Rennen und wollten mal schauen, was heute so drin ist.
Optisches Highlight war der Sonnenuntergang über der Weser in den letzten Runden. Leider habe ich davon kein Foto machen können.
Unser gutes Tempo konnten wir heute halten. So beendete ich das Rennen nach 49:37 mit meinem traditionellen Endspurt.
Zum Schluss gibt es noch eine kleine Anekdote. Warum auch immer wurden zuerst nur 3 Runden gewertet. So stand auf meiner Urkunde zuerst 37:42. Das ist natürlich Quatsch. Später wurden die Ergebnisse auch richtig gestellt. Aber so eine „Zielzeit“ werde ich wohl nie (wieder) laufen.

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