• Über mich
  • Persönliche Bestzeiten
  • Marathonhistorie
    • Rennstatistik DUV
  • AAA on Tour
  • Geocaching
  • Links
  • Impressum

ausnahmeantiathlet

~ Aus den Memoiren eines Ausnahmeantiathleten

ausnahmeantiathlet

Kategorien-Archiv: Laufen

5. Maschsee-Faschingslauf

15 Sonntag Feb 2015

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Faschingslauf, Hannover, Maschsee

Jetzt habe ich schon eine ganze Weile nichts mehr von mir hören lassen. Das liegt einfach daran, das ich durch Krankheit nicht zum laufen gekommen bin. Gestern war ich das erste Mal wieder im Wald. 7 km. Ganz schön anstrengend.
Den heutigen Lauf wollte ich aber keinesfalls sausen lassen. Es ging schließlich nicht nur um meine erste Laufveranstaltung 2015. Nein, das wäre mir egal. Es ging um die fünfte Auflage des Maschsee-Faschingslaufes.
IMG_5169
Während am Silbersee der Lauf(s)pass Hannover in seine zwölfte Runde startete, trafen sich die jecken Läufer und die laufenden Jecken am Fackelläufer zum Stelldichein.IMG_5143Foto: Wilfred Feege

Nach dem traditionellen Gruppenfoto erfolgte pünktlich um 11:00 Uhr der Start. Zumindest für die hiesige Presse. Der eigentliche Start musste um ein paar Minuten verschoben werden, da wir noch auf einige CaBaNauTeN warteten. Die waren extra aus Frankfurt für diesen Lauf hergekommen.
Kaum waren wir vollzählig, erfolgte auch schon der richtige Start. Dieses Jahr waren es insgesamt zwar weniger Teilnehmer als im Vorjahr. Trotzdem war der Start nicht weniger spektakulär. Und so setzten sich Cowboys, bärtige Ladys, Minnie Maus und ein Hamburger nebst Ketchup (alles Gute zum Geburtstag Susi) in Bewegung. Nur Holla, die Waldfee blieb wie angewurzelt stehen.
Für mich lief die Runde nicht so gut. Das war nach meinem gestrigen Trainingslauf aber auch zu erwarten. So hatte ich große Mühe an John CaBa in seinen Hausschuhen dranzubleiben. Als er sie Höhe Löwenbastion auszog konnte ich nicht mehr mithalten.
Aber wie immer steht beim Faschingslauf das sportliche nicht im Vordergrund. Ich genoss die letzten zwei Kilometer entlang dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer. Mit meinem traditionellen Endspurt lief ich ins Ziel am Fackelläufer. Dort warteten schon die Schnelleren und feierten jeden Zieleinlauf.

IMG_5138Das Krokodil und sein Nilpferd

Wir performten zusammen noch den CaBa BierSong. Danach wechselten wir rüber zum Courtyard. Dort gab es leckere Verpflegung von „eichels: Event“. Die hatten wieder an alles gedacht. Selbst die Getränkedosen waren als Silvesterlaufdosen verkleidet.
Es folgte die Siegerehrung. Ich wahr sehr überrascht, als mir Pamela Nickel ein der handgefertigten Medaillen für das beste Kostüm überreichte. Wow. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet.
IMG_5153Foto: Wilfred Fleege
IMG_5160
Generell haben wir CaBaNauTeN gut abgesahnt. Fast jeder hat eine Medaille aus echtem Deisterholz bekommen.

IMG_5188Das ist CaaaBaaa!!!

Der Lauf war wieder ganz großes Kino. Da freue ich mich schon auf das nächste Jahr. Schließlich will ich ja meine Kostümplatzierung verteidigen.
Rein aus sportlicher Sicht war das heute bei mir aber nichts. Ich habe noch starke Defizite. Bis zum ersten Marathon in diesem Jahr ist es nicht mehr soooo lange hin…

-Bericht auf Diabetes-leben

IMG_5162BILD Hannover vom 16.02.2015

IMG_5190Neue Presse vom 16.02.2015

Champagnegaloppen Rødekro 2014 (DEN)

31 Mittwoch Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Dänemark, Halbmarathon

Dieses Jahr hat es zeitlich leider nicht geklappt wieder in Oeversee beim Silvesterlauf zu starten. Aber so ganz ohne läuferischen Jahresausklang wollte ich auch nicht. Also musste was anderes her. Nun gibt es hier um Flensburg, wo ich grade Urlaub mache, bedeutend weniger Silvesterläufe als in der Heimat. Über soziale Netzwerke wurde ich auf den Champagnegaloppen in Rødekro (Rothenkrug) bei Aabenraa (Apenrade) aufmerksam gemacht.
Also fuhr ich heute ins benachbarte Dänemark.

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3a7/77974452/files/2015/01/img_4900.jpg
Als ich in Rødekro ankam war der Marathon bereits voll im Gange.

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3a7/77974452/files/2015/01/img_4903.jpg
Glücklicherweise übersetzte mir eine dänische Triathletin das Briefing, sonst wäre ich gleich im falschen Lauf gestartet. Apropos Start, im Startblock musste ich mal wieder feststellen, dass es scheinbar unmöglich ist wo zu starten, wo ich niemand kenne. So stand auf einmal Oliver Welnitz vom LC BlueLiner neben mir.
Nach einem kurzen Schnack ging es dann auch gleich los. Zunächst wurden wir auf eine kleine Auftaktrunde geführt. Wir liefen um den Parkplatz des Veranstaltungsgeländes. Nach dem wir erneut die Zeitmessmatte passierten ging es auf die fünf Hauptrunden.

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3a7/77974452/files/2015/01/img_4908.jpg
Ein komplett asphaltierter Kurs führte uns vorbei an idyllischen Wohnhäusern, Bahnhof, Schule und Grünflächen. Unterwegs gab es keine Streckenposten. Auch auf eine Beschilderung wurde verzichtet. Die Strecke war lediglich mit ein paar Kreidepfeilen markiert. Da ich aber ständig heimische Läufer vor mir sah, bräuchte ich darauf nicht zu achten. Nach der zweiten Runde lief sich die Strecke dann auch schon blind.
Stimmung in Form von jubelnden Zuschauern gab es keine. Dafür knallte, zischte und qualmte es von nah und fern. Silvester halt. Ein paar Kinder liefen Rummelpott.
Ich joggte die fünf Runden mehr oder weniger gemütlich durch und freute mich über meine erste ausländische Medaille.
Im Anschluss an den Lauf gab es dann noch ein gemütliches Beisammensein bei selbstgebackenen Kuchen und „Champagner“ aus richtigen Gläsern.
Nach der wohlverdienten Dusche machte ich mich wieder aus nach „Tyskland“.

3. Sunrise to Sunset Ultramarathon

21 Sonntag Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Hamburg, Teichwiesen, Ultramarathon, Volksdorf

Foto: Christian HottasFoto: C. Hottas

Am kürzesten Tag des Jahres machte ich mich gemeinsam mit Geburtstagskind Danilo Striegler auf zu den Volksdorfer Teichwiesen.
Für uns beide der erste Lauf auf dieser unter Marathonvielläufern sehr berühmten Strecke. Insgesamt fanden hier schon fast 1.200 (!) Marathonveranstaltungen statt. Unsere Teilnahme sollte die erste der LLG Springe an den Teichwiesen seit 2007 (Klaus Waschkewitz) werden.
Der für heute dort ausgeschriebene Rundenlauf sollte für mich ein Gegenstück zum KiLL50 werden. Hier sollte ich nicht von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang laufen, sondern von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Von 8:34 Uhr bis 16:02 Uhr. Das ganze auf kleinen Runden. Jede Runde hatte 2.583 Meter. Mindestziel für einen zählbaren Ultra waren also 17 Runden. 20 hatten wir uns vorgenommen.
/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3a7/77974452/files/2014/12/img_4881-0.jpg
Zuerst lief ich mit Danilo zusammen. Wir wählten eine langsame Pace. Die ersten Runden wurden durch die Lichtspiele des Sonnenaufganges verschönert. Die Sonnenstrahlen waren sehr angenehm. Leider machten sie sich über den Rest des Tages rar.

Nach gut 26 km konnte Danilo die Space nicht mehr halten. Er hatte Probleme mit seinem Knöchel. Er wollte nicht aufgeben, änderte sein Ziel von 20 Runden aber auf Durchhalten bis zum Zielschluss. So lief ich nun also alleine weiter. Naja, was heißt alleine? Bei so einem Rundenlauf ist man nie so richtig alleine. Man ist ständig am überrunden und überrundet werden. So lief ich eine Weile zusammen mit Veranstalter Christian Hottas zusammen. Er erzählte mir, wie die Marathonläufe in den Teichwiesen entstanden. Den Rest lief ich mal alleine, mal mit Danilo und mal mit Christian zusammen.

/home/wpcom/public_html/wp-content/blogs.dir/3a7/77974452/files/2014/12/img_4883-1.jpgFoto: C. Hottas

Lange sah es so aus, dass ich genau die angepeilten 20 Runden schaffen würde. Jedoch blieb mir nach besagter zwanzigster Runde noch genug Zeit Runde 21 zumindest theoretisch zu schaffen. Da man laut Reglement nicht aufhören durfte, sofern man noch eine Runde schaffen kann, lief ich also weiter. Und tatsächlich, ich schaffte sie auch noch. Somit lautete mein Ergebnis zu Sonnenuntergang 54,243 km in 7:24:59 und damit Platz 12. Danilo schaffte 19 Runden.
Nach einem kurzen Schnack im Zielbereich machten wir uns auch gleich wieder glücklich und zufrieden auf den Heimweg.

37. Mühlenberger Nikolauslauf

07 Sonntag Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Hannover, Laufpass, Mühlenberg, Volkslauf

Einen Tag nach meinen Nikolaushalbmarathon in der Bordenauer Feldmark stand der 37. Mühlenberger Nikolauslauf auf dem Programm. Wobei man heute ja eher von einem Adventslauf sprechen könnte. Für mich der letzte Lauf aus dem Laufpass Hannover in diesem Jahr.

IMG_4785.JPG
10 km sollten es für mich heute werden. Eine kleine Auftaktrunde und vier Runden über und um die Bezirkssportanlage auf dem Mühlenberg. Vom Prinzip also so wie gestern, nur kürzere Runden. Bei angenehmen 5 °C lief ich gemütliche 54:50, während meine Mädels mich an der Strecke anfeuerten.

IMG_4786.JPG
Der Lauf war wieder sehr schön. Im Laufpass habe ich jetzt mit genau 15 Läufen Bronze erreicht. Reicht mir auch dieses Jahr. Schließlich war ich auch bei vielen anderen Veranstaltungen dabei.

2. Moonlight Marathon in der Bordenauer Feldmark (Halbmarathon)

06 Samstag Dez 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 2 Kommentare

Der 2. Moonlight Marathon in der Bordenauer Feldmark war für mich schon ziemlich gegensätzlich zum Debüt im August.
Damals starteten wir im hellen. Heute war es gleich stockdunkel. Ich hatte keine Fahrradbegleitung. Und ich war nur für den Halbmarathon gemeldet.
Was sich aber nicht geändert hat war das familiäre Flair dieser Veranstaltung. Und so kam es, dass ich den ganzen Lauf in Begleitung lief. Danilo Striegler lief sowieso die ganze Zeit bei mir. Eine ganze Weile lief Brigitte Eberle bei uns mit, oder wir bei ihr. Wie man es nimmt. Die letzten Kilometer liefen wir mit Heiner Schütte zusammen und plauderten über seinen Schloss-Marienburg-Marathon. Eigentlich schade, dass Danilo und ich dann auch bald am Wendepunkt umdrehen mussten. Aber wir liefen ja nur die Hälfte.
Vom Ziel gingen wir zum Verpflegungspunkt, wo wir unsere Medaillen bekamen. Wir verabschiedeten uns und fuhren gleich heimwärts. Morgen steht ja schon der nächste Lauf auf dem Zettel.

Run the fkn Deister Beta Test

30 Sonntag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Schlagwörter

Community Run, Deister, Trail Running

Wir wollen einen schönen Community Run durch den Deister machen. Bevor wir aber etwas für alle Alters- und Leistungsklassen anbieten, erstmal dieser Beta Test. Wir wollen ausprobieren wie es ist als Guide eine Gruppe von A nach B zu bringen ohne all zu viel Schwund zu haben.

Wenn 35km mit 1000hm dir machbar erscheinen und deine Schuhe ein gewisses Maß an Profil aufweisen bist du herzlich willkommen.

So warben die Organistatoren Tanja Szech und Alex Korsch für den Community Run am 1. Advent. Ein Community Run auf schönen Trampelpfaden vor der eigenen Haustür? Sowas konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Spätestens nachdem Frank Jungclaus schon am Mittwoch den Alpha Test in der Soloversion für Pantoffelhelden gelaufen ist, war mir klar dass die Strecke nichts für Anfänger sein würde. Als Abschluss für ein strammes Laufprogramm im November sicherlich aber gut geeignet.
Und so fanden sich heute am Parkplatz beim Sportplatz in Bredenbeck zehn Beta Tester ein.
IMG_4762-0.JPG
Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging es auch gleich los. Die abenteuerliche Strecke führte uns 34 km über Stock und Stein, über wilde MTB-Strecken, durch tiefe Spuren der Harvester und durch einen Bach. Die Strecke war stellenweise sehr anspruchsvoll. Ich machte mehrfach Bekanntschaft mit dem Boden und einmal mit einem Dornengebüsch. Insgesamt machten wir bei Temperaturen um den Gefrierpunkt etwa 1000 Höhenmeter. Da das Akku meines Smartphones mit der Kälte nicht klar kam konnte ich leider nur wenige Fotos machen. Aber ohnehin gab es nicht soviel zu sehen. Es war nebelig. Die Sichtweite betrug teilweise keine 50 Meter.
Die Strecke führte uns grob vom Sportplatz zum Völksener Schützenhaus, zur Bielsteinhütte, zum Springer Steinbruch, zur Laube, zum Mönkebierstollen, zurück zur Laube und zur Wöltjebuche. Über den Grenzweg liefen wir vorbei an der dicken Marie zum Ausgangspunkt zurück. Pünktlich zum Abpfiff der Partie SG Bredenbeck – TSV Gestorf (0:4) trafen wir wieder bei den Autos ein. Zur Belohnung gab es noch leckere Brownies, die Alex selber gebacken hatte.
Insgesamt war es ein sehr schöner, aber auch anstrengender Community Run. Eine tolle Mischung aus mir bekannten und unbekannten Trails. Und jetzt weiß ich auch, dass es im Deister eine bewohnte Höhle gibt. Man findet immer wieder was neues. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder dabei.
Vielen Dank an Tanja und Alex für den tollen Ausflug in den Deister.

IMG_4718-0.JPG

IMG_4724-0.JPG

IMG_4732-0.JPG

IMG_4735-0.JPG

IMG_4763.JPG

IMG_4764.JPG

IMG_4765.JPG
Die Fotos sind teilweise freundlicherweise von Alex Korsch zur Verfügung gestellt worden. Vielen Dank!

– Strecke

2. Schloss-Marienburg-Marathon

22 Samstag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 2 Kommentare

Schlagwörter

Hannover, Marathon

Während in Hannover der Steelman ausgetragen wurde fand nicht weit entfernt in Adensen das Familientreffen der Marathonsammler und Vielläufer statt. Heiner Schütte hatte zum 2. Schloss-Marienburg-Marathon geladen. Und viele sind der Einladung gefolgt.
Beim Briefing wurden mehrere Jubiläumsläufer geehrt. Die Strecke hatte sich zum Vorjahr nur minimal verändert. Nachdem wir dann auch noch auf das Rauchverbot im Wald hingewiesen wurden erfolgte Punkt 10:00 Uhr der Startschuss.
Ich lief zusammen mit Maik Barbara (OG Hannover) die ersten Kilometer, dicht gefolgt von Danilo Striegler (LLG Springe) und Torben Buls (The Runners), der sich für den Halbmarathon entschieden hatte. Torben waren wir recht früh zu langsam, so das wir die Serpentinen zum Schloss Marienburg als Trio bestritten.
IMG_4624.JPG
IMG_4629.JPG

Maik kam bedeutend besser den Berg hinauf und setzte sich noch vor dem Burgtor ab.
Im Burghof stand wieder der erste Verflegungspunkt.

IMG_4633.JPG
Dieser VP hat ja schon an für sich eine besondere Atmosphäre. Das i-Tüpfelchen war aber wieder die musikalische Unterlegung per Dudelsack.
IMG_4640.JPG
Der nächste Teil der Strecke führte Danilo und mich über schöne Wanderwege durch den Wald. Mittendrin gab es einen gut beschallten Checkpoint. Die Partystimmung der Helfer hier war unglaublich gut. Da freut man sich schon aufs nächste Treffen.
Vom Wald liefen wir zurück nach Adensen. Vorbei am Start- und Zielbereich ging es nun auf den zweiten Abschnitt des Rundkurses, der wie eine acht angelegt ist.

IMG_4648.JPG
Die Stimmung in Adensen war wieder herrlich. Überall standen Leute und applaudierten uns. Stellenweise gab es auch wieder Musik.

IMG_4650.JPG
Die nächsten Kilometer führten uns über Feld- und Waldwege. Zuerst verlief die Route vorbei am Windpark grob Richtung Gestorf, ehe wir dann wieder nach Adensen zurückgeleitet wurden.
Wir starteten durch in die zweite Runde. Die Strecke war deutlich leerer geworden. Die Halbmarathonis waren raus und das Marathonfeld zog sich schon weit auseinander.

IMG_4651.JPG
Bis zum Wald kamen uns jede Menge Marathonis entgegen. Die waren schon gut 7 km weiter als wir und hatten die meisten Höhenmeter hinter sich gebracht.
Für uns stand jetzt aber erstmal der Marienberg zum Zweiten an.
IMG_4658-1.JPG
Danilo wirkte noch recht frisch. Ich hingegen merkte immer mehr, das mir noch der KiLL in den Beinen steckte. Trotzdem holten wir in den Serpentinen zusammen den Maik ein. Maik erzählte, er wäre an einer Wurzel hängen geblieben. Danach hatte er mit Krämpfen zu kämpfen.
Den Verpflegungspunkt im Burghof erreichten wir zu dritt. Danach konnte ich Danilos Tempo nicht mehr halten. Maik blieb hinter mir.
Ich kämpfte mich durch den Wald zurück nach Adensen. Hier sollte Maik wenig später sein Rennen abbrechen.
Die nächsten Kilometer ging ich mehr als das ich lief. Meine Beine waren mir einfach zu schwer geworden. Irgendwann holte mich Günter Schmidt (Marathon4you) ein. Wir waren beide sehr erfreut wieder einen Laufpartner gefunden zu haben. Und so liefen wir den Rest zusammen.
IMG_4660.JPGGehpausen benötigte ich so gut wie keine mehr. Es ist doch immer wieder erstaunlich wie gut ein bisschen Ablenkung tut.
Das Ziel erreichten wir beide in unter 5:20:00. Damit war ich noch ein paar Minuten schneller als im Debutjahr.
Nach einer herrlichen Dusche feierten Danilo und ich zusammen mit Helfern und Teilnehmern noch ein bisschen den erfolgreichen Lauf. Die Streckenposten aus dem Wald sorgten auch hier wieder für eine ordentliche Beschallung.
IMG_4664-0.JPG
Der 2. Schloss-Marienburg-Marathon war wieder eine wunderschöne Veranstaltung. Dieses Jahr war das Wetter auch noch schöner als 2013. die Wege ließen sich gut laufen.
Vielen Dank an Heiner Schütte und seinen ganzen Helferinnen und Helfern. Bei euch merkt man bei jedem einzelnen wieviel Spaß ihr an der Veranstaltung habt. Den Spaß hatte ich heute auch wieder.

– Bericht von Frank Jungclaus
– Bericht von Günter Schmidt
– Video von Frank Pachura

Von Springe nach Nienstedt und zurück

14 Freitag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Schwimmen, Training

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Heute lief ich wieder mit Danilo im Wald. Von Springe erstmal nur bergauf zum Annaturm. Weiter über den Nienstedter Pass zum Nordmannsturm. Über den Nordmannsturmtrail runter nach Nienstedt. Von da weiter nach Köllnischfeld. Vorbei am Springer Steinbruch, über den Ebersberg zur Deisterpforte. Von da wieder nach Hause.
Insgesamt waren das 27 km.

IMG_4596.JPG

Im Anschluss war ich noch 1000 Meter gemütlich schwimmen.

IMG_4602.JPG

Regenerationslauf nach dem KiLL 50

11 Dienstag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Training

≈ Hinterlasse einen Kommentar

Danilo wollte mit mir laufen. Wir fuhren zum Waldbad in Altenhagen I. Genau 49 Stunden nach meinem Zieleinlauf beim KiLL 50 setzte ich mich wieder in Laufschuhen in Bewegung.
Wir liefen über eine Waldautobahn nach Brünighausen. Dort wechselten wir auf den bedeutend attraktiveren Bergmannsweg.
IMG_4574.JPG
Über schöne Trampelpfade liefen wir bis zum Steinbrinkstollen. Dort mussten wir wegen Holzfällarbeiten von unserer angestrebten Route abweichen.
Wir umliefen das abgesperrte Gebiet und kamen kurz vor Pulvermühle wieder auf den Bergmannsweg. Diesen folgten wir noch eine Weile, ehe wir für den Rückweg auf eine Waldautobahn wechselten, die weiter in den Wald hinein führt. Die nächsten fünf Kilometer ging es nun überwiegend bergauf. Das änderte sich an der Sauparkmauer. Wir liefen wieder runter. Vorbei an den Wolfsbuchen, vorbei am Forsthaus Morgenruhe wieder zurück nach Altenhagen I.
Insgesamt war die Strecke etwa 18 km lang und hatte 330 Höhenmeter.

KiLL50 – FROM DUSK TILL DAWN

09 Sonntag Nov 2014

Posted by ausnahmeantiathlet in Laufen, Wettkampf

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Alfeld (Leine), Hildesheim, Ultramarathon

„Du läufst durch den Wald. Hektisch schwenkt der Lichtkegel deiner Kopflampe durch den seichten Nebel.Es wird kalt sein und wahrscheinlich nass. Du startest wenn es dunkel geworden ist. Das Büchsenlicht zur Jagd auf die Schwarzkittel ist auch noch gut und unsere Jäger alle blind. Du hoffst inständig die nächste Markierung nicht zu übersehen. Dein Ziel wird es sein so schnell wie möglich diesen Wettkampf hinter dich zu bringen. Zur Belohnung darfst du deine Verpflegung auch komplett selber mitschleppen. Wir Helfer liegen nämlich lieber im Warmen. Vielleicht gibt es unterwegs noch ein oder zwei Verpflegungsstationen. Aber das müssen wir noch überlegen 😉
Der KiLL50 mit seinen über 2000 Höhenmetern wird kein Spaziergang. Lange Rampen und steile Anstiege werden von deinen Beinen und von deinem Kopf alles fordern. Im November ist zusätzlich noch das Wetter gnadenlos. Und auch wenn der Weg überwiegend im Wald verläuft, musst du nassgeschwitzt aufs offene Feld hinaus. Der Wind, der Schnee oder der Regen wird die letzte Wärme aus deinen Gliedern ziehen.
Wir freuen uns auf dich!“

Vor über zwei Jahren machten mich Tom Bischoff und Peter Müller heiß auf den KiLL50. Endlich bekam ich meine Chance.
KiLL steht für „Kein idyllischer Landschaftslauf“. 50 für 50 Meilen, also etwa 80 km. Das ganze findet im November statt, wenn man gut mit Kälte und Nässe rechnen kann. Damit man die schöne Landschaft auf der Strecke mit gut 2000 Höhenmeter nicht zu sehr genießen kann, findet das ganze im Dunkeln statt.

IMG_4509.JPG
Zur Begrüßung bekam ich neben dem Haftungsausschluss auch gleich die Finishermedaille, hier eine BW Hundemarke mit eingeschlagenem Namen. Wer den Lauf nicht beendet, so verlangt es die Tradition, dessen halbe Marke endet an einem kleinen Skelett namens KiLL BiLL 2.0.
Pünktlich um 16:00 Uhr begann Rennleiter Michael mit dem Briefing in der Kulturherberge Wrisbergholzen, dem Start-, Ziel- und zweiten Verpflegungspunkt für die nächsten Stunden. Die Einweisung fiel sehr ausführlich aus. Die Strecke war neu und neben mir waren noch viele andere Ersttäter dabei. Da erst eine Treibjagd stattgefunden hatte brauchten wir weder mit viel Wild, noch mit Jägern rechnen.
Nach dem Briefing ging ich noch schnell meine Ausrüstung durch. Ich hatte nichts zu Hause vergessen. Gut!
Pünktlich um 17:00 Uhr fragte Michael, warum wir denn noch hier seien. Kurz darauf setzte sich die Läuferschar in Bewegung.
Zuerst ging es bergab, gleich auf einen matschigen Pattweg. Wir verließen den Wald und passierten erst Wrisbergholzen, danach Westfeld. Durch die Feldmark begleitete uns der Sonnenuntergang. Die ersten Stirnlampen wurden aktiviert. Ich wartete mit meiner noch um mich besser an die Dunkelheit zu gewöhnen und um die Batterien zu schonen.

IMG_4516.JPG
Kurz hinter Petze wurde es mir jedoch auch zu dunkel. Ich stellte meine Petzl auf die dunkelste Stufe ein. Das reichte mir vollkommen aus. Der Mond warf ein gutes Licht dazu. Die Streckenmarkierungen waren im Schein der Lampe gut zu sehen.

IMG_4517.JPG
Ich startete viel zu schnell ins Rennen. Das wurde mir aber erst so richtig bewusst, als ich von Alex Ritter vom TSV Victoria Linden eingeholt wurde. Wir palaverten ein bisschen, doch irgendwann konnte ich sein Tempo nicht mehr sinnvoll halten. Also lies ich ihn ziehen. Das war nach etwa 13 km. Von nun an sollte ich auf mich allein gestellt bleiben.
Ich steckte mir die Kopfhörer meines ausgedienten iPhone 4 in die Ohren. Um mich ein bisschen abzulenken hatte ich mir extra ein Hörbuch mitgenommen. Stephen King als Richard Bachmann. „Todesmarsch“. Genau das richtige für eine Nacht in Bewegung.
Und so lief ich über die hiesigen Trampelpfade auf den Tosmarberg.
Ich schlug das Gipfelbuch ein und freute mich über den Gruß vom Team Raidlight.

IMG_4525.JPG
Während ich den Eintrag vornahm, würde ich von Peter und Tom überholt, dicht gefolgt von einer ganzen Gruppe Läufern. Ich versuchte mich an die Gruppe dranzuhängen, konnte aber nicht lange mithalten. Und so war ich wieder alleine im Wald.
Irgendwo hinter Diekholzen, vielleicht etwa bei der gedachten Halbmarathonmarke, begann wieder ein schöner Trampelpfad. Diesen musste ich ca. 4 km folgen, ehe es über einen größeren Wirtschaftsweg bergab ging. Am Waldesrand überholte ich einen anderen Teilnehmer. Etwas später stieg er am ersten Verpflegungspunkt aus dem Rennen aus.
Für mich ging es nun aber erstmal weiter Richtung Barfelde. Dort sollte bei der Reservistenkameradschaft Despetal die erste Pause anstehen.

IMG_4527.JPG
Ich stärkte mich bei Tee, Malzbier und Weihnachtsgebäck und ließ meine Trinkblase nachfüllen. Nebenbei erfuhr ich, dass noch vier Teilnehmer hinter mir wären.
Als Heiner Schütte (100 Marathon Club) das Gebäude betrat, brach ich auf. Die ersten Meter kannte ich vom Zeittunnelmarathon. Nur war die Strecke heute einsam und verlassen.
Ich ließ Barfelde hinter mir. Die nächsten vier Kilometer ging es über Feldwege nach Heinum. Weit hinter mir sah ich eine Lampe. Das musste Heiner sein.
In Heinum passierte ich die Hauptstraße. Es ging bis zum Friedhof leicht bergab. Von nun an sollte es über einen längeren Abschnitt wieder hoch gehen. Am Waldrand blickte ich nochmal zurück. Das Licht sah ich nicht mehr.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich Punkt 23:00 Uhr den 1926 errichteten Tafelbergturm.

IMG_4530.JPG
Selbstredend nahm ich mir die Zeit, ihn zum zweiten Mal
in meinem Leben zu erklimmen. Die Aussicht über die nächtliche Landschaft war es mir wert.

IMG_4533.JPG
Endlich ging es wieder bergab. Erstmal. Ich passierte die Marathonmarke gegen 23:39 Uhr. Mehr als die Hälfte lag nun hinter mir. Zur Feier folgte auch sofort wieder ein längerer Anstieg.
Das letzte Stück zur Kulturherberge zog sich.
Nach etwa 8:30 h, ich weiß es nicht mehr genau, erreichte ich endlich den zweiten Verpflegungspunkt.
Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Läufer schon fertig. Drei weitere, darunter Heiner, mussten leider aufgeben. Das könnte man gut an den an KiLL BiLL 2.0 angebrachten Marken erkennen. Nun waren also nur noch zwei Teilnehmer hinter mir. Einer der Finisher erkannte mich wieder. Es war der freundliche Läufer, der mir beim „Lauf, der nie stattfand“ in Runde 2 entgegen kam.

IMG_4535.JPG
Ich stärkte mich und füllte den Trinkrucksack wieder nach. Dann ging es wieder „back on Track“.
Die zweite Runde führte mich in und um den Sackwald. Nähe einer Schutzhütte bei km 58 kamen mir zwei Läufer entgegen. Da hatte sich wohl wer verlaufen. Gut einen Kilometer später gelang ich an den touristischen Höhepunkt der zweiten Runde. Zur Irminsul bei km 59.

IMG_4543.JPG

„Sie verehrten auch unter freiem Himmel einen senkrecht aufgerichteten Baumstamm von nicht geringer Größe, den sie in ihrer Muttersprache ,Irminsul‘ nannten, was auf Lateinisch ,columna universalis‘ (dtsch. All-Säule) bedeutet, welche gewissermaßen das All trägt.“
Rudolf von Fulda, 863 n.C.

Den nächsten Kilometer ging es jetzt wieder runter bis zu einem Umspannwerk. Ich schaute zurück und sah zwei Stirnlampen.
Ich lief über eine Wiese und dann wieder in den Sackwald. Nach einer Weile fand ich mich auf der Strecke des Schneewittchen Trails wieder. Nur lief ich entgegen der damaligen Laufrichtung. Des Öfteren hatte ich das Gefühl von den Stirnlampen eingeholt zu werden. Letztendlich war es aber immer der Mond, der jetzt sehr hell leuchtete.
Ich erreichte den unbemannten VP. Nach zwei Bechern eiskalter Cola lief ich sofort weiter. Ich glaubte noch immer meine Verfolger dicht hinter mir zu haben.
Nach einer Weile ging es wieder raus aus den Wald. Das nächste Dorf war nun Sack. Kurz vor dem Ortsschild blickte ich in viele Augenpaare neben mir. Das war zu diesem Zeitpunkt schon recht unheimlich.
Mein Hörbuch war zu Ende und es wurde langsam hell.

IMG_4550.JPG
Auf dem letzten Kilometer vor der Kulturherberge wurde ich mit dem Sonnenaufgang belohnt. Sowas ist ja an für sich schon schön, aber wenn man die ganze Nacht durchgelaufen ist, nimmt man sowas noch viel intensiver wahr.

IMG_4551.JPG

IMG_4559.JPG
Ein paar Minuten später beendete ich mit meinem traditionellen Endspurt den KiLL. Laufzeit 14:25 h.
Im Ziel gönnte ich mir eine leckere Suppe zum Frühstück. Michael verewigte meine Zielzeit auf der Hundemarke. Hier „graviert“ der Chef noch selber. Ohne Aufpreis.

IMG_4561-0.JPG
Pünktlich um 10:00 Uhr erfolgte die Siegerehrung. Obwohl man das eher Ehrung aller Teilnehmer nennen konnte. Ganze 40 Minuten erzählte Michael was zu jedem Teilnehmer und überreichte persönlich die Urkunden. Das war mal wieder sehr familiär. Aber letztendlich sind wir Ultraläufer doch auch eine große Familie.

IMG_4567.JPG
Sieger war übrigens Georg Kunzfeld. Er raste in genau acht Stunden über die Strecke. Meine beiden Verfolger kamen nach 15:14 h ins Ziel.
Zum Abschluss möchte ich mich noch einmal bei allen Therapeuten bedanken. Und natürlich bei Susanne und Michael. Vielen Dank für diesen urigen Lauf!

– Bericht von Frank Jungclaus
– Bericht von Michael Hartmann
– Bericht von leinetal24

← Ältere Beiträge
Neuere Beiträge →

Beitrag suchen

Kalender

März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  
« Nov    

Bekanntmachung Fahrrad Fußball Laufen Produkttest Schwimmen Tour Training Walking Wettkampf
Follow ausnahmeantiathlet on WordPress.com

Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

Schließe dich 27 anderen Abonnenten an

Blogstatistik

  • 13.490 Treffer

Social

  • Facebook
  • YouTube

Abonnierte Blogs

Avatar von Unbekannt
Avatar von Unbekannt
Avatar von Unbekannt

Meta

  • Konto erstellen
  • Anmelden
  • Feed der Einträge
  • Kommentare-Feed
  • WordPress.com

Website bereitgestellt von WordPress.com.

SuMeMa

SuMeMa

sohlenrocker

kleine Schritte - GROSSE Ziele?!

laufenlassen.wordpress.com/

Nisi Blume

Mein Trainingstagebuch

dannylaeuft

Danny - Ein Racebooker tut es laufend

andreatri.wordpress.com/

Schöne-Laufstrecken-Sammlerin

Streaking the long way

Staeffs (er)Leben mit Diabetes

Datenschutz & Cookies: Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
  • Abonnieren Abonniert
    • ausnahmeantiathlet
    • Schließe dich 27 anderen Abonnenten an
    • Du hast bereits ein WordPress.com-Konto? Melde dich jetzt an.
    • ausnahmeantiathlet
    • Abonnieren Abonniert
    • Registrieren
    • Anmelden
    • Melde diesen Inhalt
    • Website im Reader anzeigen
    • Abonnements verwalten
    • Diese Leiste einklappen
 

Kommentare werden geladen …